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Alexis Pinturault krönt sich zum Riesenslalomkönig auf der Gran Risa 2020

Alexis Pinturault feiert beim Riesenslalom von Alta Badia seinen 31. Weltcupsieg

Alexis Pinturault feiert beim Riesenslalom von Alta Badia seinen 31. Weltcupsieg

Alta Badia/Hochabtei – Auch wenn es am Ende sehr spannend wurde, sicherte sich der Franzose Alexis Pinturault knapp, aber doch den Sieg beim heutigen Riesenslalom auf der Gran Risa in Alta Badia/Hochabtei. Er gewann vor dem jungen Wikinger Atle Lie McGrath und dem Schweizer Justin Murisier.

 

Alexis Pinturault: „Es ist schon etwas besonderes, dass ich erstmals auf der Gran Risa gewinnen konnte. Es war schon sehr dunkel im 2. Lauf. Ich denke, die Startzeit war etwas zu spät. Trotzdem am Ende des Tage ist es super für mich gelaufen. Hier muss man eine Top-Leistung abliefern und das ganze Rennen hindurch attackieren. Es war unruhig, wie gesagt schon etwas dunkel, und nicht einfach zu fahren.“

 

Daten und Fakten zum Riesenslalom Ski Weltcup
4. Riesenslalom der Herren in Alta Badia

Offizielle FIS-Startliste 1. Durchgang – Start 10.00 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Herren 1. Durchgang **
Offizieller FIS Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
Offizielle FIS-Starliste 2. Durchgang – Start 13.30 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Herren 2. Durchgang **
Offizieller FIS-Endstand Riesenslalom Herren in Alta Badia

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Pinturault benötigte für seinen Erfolg eine Zeit von 2.27,19 Minuten. McGrath, zur Halbzeit auf Platz vier gelegen, riskierte viel; sein Rückstand von 0,07 Sekunden bewies eindeutig, dass seine Rechnung fast aufging. Murisier (+0,24) schwang als Dritter ab. Sein Landsmann Marco Odermatt (+0,28) schrammte knapp, als Vierter ins Ziel kommend, an einem Podestplatz vorbei.

Der US-Amerikaner Tommy Ford (+0,41) machte im zweiten Durchgang neun Positionen gut und war am Ende über seinen fünften Platz glücklich. Aleksander Aamodt Kilde (+0,76), der in den vergangenen beiden Tagen in Gröden sowohl den Super-G als auch die Abfahrt für sich entschied, überzeugte mit Rang sechs. Bester Deutscher wurde Alexander Schmid (+0,90) auf Platz sieben. Er war um eine kleine Hundertstelsekunde schneller als Stefan Brennsteiner (+0,91) aus Österreich, der als bester seines Landes Achter wurde.

 

Stefan Brennsteiner: „Ich darf mich nicht beschweren, ein achter Platz schaut schon sehr gut aus. Wir haben die letzte Zeit am Material getüftelt und es war heute schon besser. Wichtig ist, dass die Überzeugung zurückkommt. Dass ich im Rennen genauso wie im Training voll ans Limit gehen kann, dass ist das Um-und-Auf.“

 

Die besten Zehn des heurigen Riesenslaloms in der ladinischen Bergwelt wurden vom Slowenen Zan Kranjec (9.; +0,93) und dem Kroaten Filip Zubcic (10.; +0,94) abgerundet. Der Südtiroler Riccardo Tonetti (+1,11) zeigte im Finallauf eine sehr starke Leistung und machte aufgrund der Bestzeit im zweiten Durchgang zwölf Positionen gut. Am Ende fehlten ihm nicht einmal zwei Zehntelsekunden für einen Platz unter den Top-10. Stefan Luitz (+1,12) vom DSV-Aufgebot reihte sich gleich dahinter auf Rang zwölf ein.

Die Eidgenossen Semyel Bissig und Gino Caviezel (+je 1,24) teilten sich brüderlich den 13. Platz. ÖSV-Starter Marco Schwarz (+1,66) konnte mit Position 21 alles andere als zufrieden sein. Sein Landsmann Roland Leitinger (+1,73) verpatzte seinen Finallauf komplett und wurde vom aussichtsreichen neunten Zwischenplatz bis auf Rang 22 zurückgereicht. Während der Tiroler Raphael Haaser (+2,11) als 24. ein paar Weltcupzähler sammeln konnte, schied sein Teamkollege Manuel Feller als einziger im zweiten Durchgang aus.

 

Marco Schwarz: „Zufrieden kann ich nicht sein. Es war etwas besser, als im 1. Durchgan, aber sicher nicht das, was ich will. Es fehlt die gewisse Lockerheit, die geht mir im Riesentorlauf einfach noch ab.“

 

Nun geht’s für die Riesentorlaufspezialisten in die Weihnachtspause. Einige von ihnen werden vorher noch den Slalom auf der Gran Risa und auf der 3-Tre austragen. Der nächste Riesenslalom steht dann erst im Januar 2021 auf dem Programm. Die Ausrichter des Rennens auf dem steilen Chuenisbärgli-Hang in Adelboden hoffen auf eine spannende Veranstaltung.

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