2 März 2020

Alexis Pinturault gewinnt den Riesentorlauf von Hinterstoder und übernimmt Gesamtweltcupführung.

Alexis Pinturault gewinnt den Riesentorlauf von Hinterstoder und übernimmt Gesamtweltcupführung.
Alexis Pinturault gewinnt den Riesentorlauf von Hinterstoder und übernimmt Gesamtweltcupführung.

Alexis Pinturault gewinnt den Riesenslalom von Hinterstoder und übernimmt das „Rote Trikot“ des Gesamtweltcup-Führenden. Der Franzose setzte sich in einer Gesamtzeit von 2:41.96 Minuten vor dem Kroaten Filip Zubcic (+ 0.45) durch. Mit einem starken Finallauf verbesserte sich Henrik Kristoffersen (3; + 0.72) um drei Plätze und stürmte noch auf das Podest. Der Norweger übernahm damit die Führung im Riesentorlauf-Weltcup.

 

Henrik Kristoffersen: „Es ist ganz ok gewesen, der Finallauf hat sehr gut gepasst. Es kann im Weltcup noch alles passieren. Ich konzentriere mich nur auf das Skifahren und probiere mein Bestes zu geben. Ich fahre etwas weniger Rennen als Pinturault und Kilde, da muss man wohl mehr gewinnen. Ich hatte zu viele Rennen mit schlechten Ergebnissen diese Saison, aber ich probiere mein Bestes. Ich werde in Kvitfjell nicht an den Start gehen.“

Filip Zubcic: „Das Rennen heute war eine Bestätigung für den Sieg in Japan. Ich habe mich schon vor der Saison sehr wohl gefühlt, und war mir sicher, dass ich das auch umsetzten kann. Der zweite Lauf war zwar etwas einfacher, aber auch sehr kräfteraubend. Aber ich habe soviel Gas wie möglich gegeben. Ich habe mich in eine gute Ausgangsposition für die Riesenslalom-Kugel gebracht. Jetzt will ich auch darum kämpfen. Wir werden sehen was sich ausgeht.“

Alexis Pinturault: „Für mich ist Hinterstoder ein sehr speziller Ort. 4 Siege in 6 Rennen, und auch dieses Wochenende war ein Wahnsinn. Ich bin jetzt wohl der Favorit im Gesamtweltcup, aber wir müssen schauen, wie es jetzt wegen dem Coronavirus weitergeht. Ich werde weiterkämpfen. Die drei Rennen hier waren anstrengend, aber ich werde den Super-G in Kvitfjell fahren, ob dann die Kraft noch für die Abfahrt reicht, werden wir sehen.“

 

Daten und Fakten zum
7. Riesentorlauf der Herren in Hinterstoder 2019/20

FIS-Startliste Riesentorlauf in Hinterstoder – 1. Lauf
FIS-Liveticker Riesentorlauf in Hinterstoder – 1. Lauf
FIS Zwischenstand nach dem 1. Lauf
FIS-Startliste Riesentorlauf in Hinterstoder – Finallauf
FIS-Liveticker Riesentorlauf in Hinterstoder – Finallauf
FIS-Endstand Riesentorlauf in Hinterstoder

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Blick auf die Weltcupstände

Im Riesentorlauf-Weltcup führt nach sieben von neun geplanten Rennen Henrik Kristoffersen (394) mit einem Vorsprung von sechs Punkten vor Alexis Pinturault. Direkt hinter dem Franzosen lauert Filip Zubcic, der gerade einmal 26 Zähler Rückstand auf den Führend aufweist. Der Slowene Zan Kranjec fiel auf den vierten Rang zurück, hat aber mit einem Rückstand von 30 Punkten noch alle Chancen.

Im Gesamtweltcup hat Alexis Pinturault (1.148) die Führung übernommen. Acht Rennen vor Saisonende führt der Franzose mit einem Vorsprung von 26 Punkten vor Aleksander Aamodt Kilde (1.122). Der Rückstand von Henrik Kristoffersen (1.041) beträgt 107 Weltcuppunkte.

 

Hinter dem Führungstrio reihte sich der junge Schweizer Marco Odermatt (+ 0.90) vor dem Italiener Luca De Aliprandini (5; + 1.21) und Aleksander Aamodt Kilde (+ 1.34) aus Norwegen, auf dem vierten Rang ein.

Als bester DSV Rennläufer beendete Stefan Luitz (+ 1.67), hinter dem Schweizer Loic Meillard (+ 1.60) der sich mit Laufbestzeit im Finale um 15 Ränge verbessern konnte, seinen „Arbeitstag“ auf dem achten Platz.

Der Franzose Mathieu Faivre (+ 1.69) und Leif Kristian Nestvold-Haugen (+ 1.60) teilten sich zeitgleich den neunten Rang.

Manuel Feller (+ 1.70) verpasste alt Elfter um eine Hundertstelsekunde den Sprung in die Top Ten, konnte sich aber über seine beste Saison-Platzierung im Riesenslalom freuen. Seine Teamkollegen Roland Leitinger (18; + 2.50) und Marco Schwarz (20; + 2.56) konnten sich im Finallauf verbessern, hätten sich beim Heimrennen jedoch eine bessere Platzierung gewünscht.

Marco Schwarz: „Ich habe mich im zweiten Durchgang etwas leichter getan, als im ersten Lauf. Es war sicher nur eine Schadensbegrenzung. Ich hoffe, es geht noch ein paar Plätze nach vorne.“

Roland Leitinger: „Leider war es auch im Finale nicht die erhoffte Explosion. Ich habe mich heute generell schwer getan. Ich wollte den Ski laufen lassen, aber am Ende kann ich nicht zufrieden sein.“

 

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