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Alexis Pinturault gewinnt Riesenslalom 2017 am Chuenisbärgli in Adelboden

Alexis Pinturault gewinnt Riesenslalom 2017 am Chuenisbärgli in Adelboden

Alexis Pinturault gewinnt Riesenslalom 2017 am Chuenisbärgli in Adelboden

Bei den 61. internationalen Adelbodner Skitage gewinnt Alexis Pinturault den Riesenslalomklassiker am Chuenisbärgli. Der Franzose setzte sich in einer Gesamtzeit von 2:23.99 Minuten durch. Das macht zusammen 19. Weltcuperfolge für Alexis Pinturault, einen mehr als wie die französische  Ski-Legende Jean-Claude Killy.

Marcel Hirscher (+ 0.04), der in Adelboden bereits fünf Weltcupsiege feiern konnte, verpasste den Sieg um gerade einmal 4 Hundertstelsekunden, konnte sich aber über den 100. Podestplatz seiner Karriere freuen. Auch der dritte Platz auf dem Siegerpodium geht mit Philpp Schörghofer (+ 1.94) an Österreich.

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Herren in Adelboden

Alexis Pinturault: „Es ist schon speziell, der beste Franzose nach Siegen zu sein. Ich habe Jean-Claude ja nur an Weltcupsiegen überholt, er hat ja noch so viele Goldmedaillen gewonnen. Der Riesenslalom von Adelboden ist eines der größten Rennen im Winter, so wie Schladming für den Slalom, die Abfahrt für Kitzbühel. Dieses Rennen willst du als Riesentorläufer unbedingt einmal gewinnen.“

Marcel Hirscher: „100. Podestplatz, da bin ich sprachlos. Ich merke schon, dass ich da etwas verwöhnt bin, dass es alltäglich wird. Ich muss schon immer wieder alles rauskitzeln, da merkt man dass ich lange dabei bin. Die 155 Podestplätze von Stenmark gehen sich nicht aus. In zwei Jahren ist das nicht möglich.“

Philipp Schörghofer: Es ist cool. Ganz so leicht ist es im zweiten Durchgang nicht mehr gegangen. Ich war vor dem Start schon nervös. Ich bin von der Zeit gesehen etwas weit hinten, aber Dritter ist Dritter. Der Speed ist da und ich traue mir in diesem Jahr alles zu. Ich wollte hier in Adelboden unbedingt mal auf dem Podest sein. Nach Alta Badia war es nicht leicht. Wie ich 1,90 Sekunden Rückstand gesehen habe, habe ich mich fast geschämt. Aber Marcel ist Marcel, da braucht man nichts mehr sagen. Gratuliere an die beiden vorne.“

Die Riesenslalom-Strecke am Chuenisbärgli gilt als die Schwierigste des ganzen Weltcups und heute hatten die Rennläufer noch dazu mit diffusen Lichtverhältnissen zu kämpfen. Dabei entscheidet oft der steil abfallenden Zielhang mit einer Neigung von 60 Prozent über Sieg oder Niederlage.

Der Norweger Henrik Kristoffersen (+ 2.03) verpasste den Sprung auf das Podest um 9 Hundertstelsekunden und reihte sich vor dem Franzosen Mathieu Faivre (5. – + 2.05) und Matts Olsson (6. – + 2.08) aus Schweden, auf dem vierten Platz ein.

Hinter dem Franzosen Victor Muffat-Jeandet (7. – + 2.20), und vor dem Südtiroler Florian Eisath (9. – + 2.77), klassierte sich DSV Rennläufer Felix Neureuther (+ 2.27) auf dem achten Rang. Die Top Ten komplettierte der Finne Samu Torsti (+ 2.94).

Im Gesamtweltcup führt Marcel Hirscher mit 833 Weltcupunkten unangefochten vor dem heutigen Tagessieger Alexis Pinturault (- 269) und Henrik Kristoffersen (- 341). In der Riesentorlauf Disziplinenwertung liegt ebenfalls Marchel Hirscher mit 353 Punkten in Führung. Der Vorsprung auf Alexis Pinturault beträgt hier jedoch nur 44 Punkte. Auf dem dritten Rang folgt mit Mathieu Faivre (- 118) ein weiterer Franzose.

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Herren in Adelboden

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