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Alexis Pinturault gewinnt Riesentorlauf von Lenzerheide, Riesenslalom-Kristall und Gesamtweltcup

Alexis Pinturault gewinnt Riesentorlauf von Lenzerheide, Riesenslalom-Kristall und Gesamtweltcup

Alexis Pinturault gewinnt Riesentorlauf von Lenzerheide, Riesenslalom-Kristall und Gesamtweltcup

Lenzerheide – Alexis Pinturault hat den Riesentorlauf zum Saisonkehraus in der Lenzerheide für sich entschieden. Der Angehörige der Equipe Tricolore fuhr im Finallauf auf Sicherheit und gewann in einer Zeit von 2.15,75 Minuten vor dem Kroaten Filip Zubcic (+0,20) und seinem Landsmann Mathieu Faivre (+0,21). Durch seinen 34. Weltcupsieg und seinem 70. Podestplatz sicherte er sich die kleine Disziplinenkugel im Riesenslalom, aber vor allem auch die große Kristallkugel für die Gesamtwertung.

 

Alexis Pinturault: „Das war heute mit viel Emotionen. Ich hatte in der letzten Woche viel Druck. Heute hatte ich eine klare Situation: Ich musste Gas geben und weniger denken. Aber das ist gar nicht so einfach. Ich habe mich auf mich selbst fokussiert. Das war heute vielleicht eine meiner größten Leistungen. Ich hatte sicherlich etwas Glück in der letzten Phase der Saison, mit den Absagen von Abfahrt und Super-G. Es war nicht gut für unseren Sport, aber gut für mich. Letztes Jahr hatte ich das Pech mit der Covid-Situation. Vielleicht ist es in dieser Saison etwas zurückgekommen.“

Marco Odermatt: „Es waren komplett andere Verhältnisse als in Kranjska Gora. Ein sehr drehender Kurs im Finale, und ich habe wenig vom Schnee zurückbekommen. Das liegt mir scheinbar noch nicht so. Natürlich bin ich heute sehr enttäuscht. Alexis hat es aber absolut verdient. Er war schon ein paar Mal in meiner Situation. Es wäre vielleicht auch zu frech gewesen, wenn es bei mir gleich beim ersten Mal geklappt hätte.“

 

Daten und Fakten zur Ski Weltcup Saison 2020/21
Das Ski Weltcup Finale in Lenzerheide
10. Riesenslalom der Herren in Lenzerheide

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Gesamtweltcupstand der Herren 2020/21
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Nationencup: Gesamtwertung
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Der Österreicher Stefan Brennsteiner, der letzthin mit sehr starken Leistungen auf sich aufmerksam machte, verpasste als Vierter um eine Viertelsekunde den Sprung aufs Podest. Der Italiener Luca De Aliprandini (+0,64), in Cortina d’Ampezzo Vizeweltmeister, zauberte die fünftbeste Zeit in den Schnee. Als drittbester Angehörige der Grand Nation wurde Thibaut Favrot (+0,79) Sechster. Der Eidgenosse Gino Caviezel riss als Siebter genau eine Sekunde Rückstand auf Pinturault auf.

 

Stefan Brennsteiner: „Alexis war seit Jahren immer mit der beste Skifahrer. Aber Marcel hat es ihm immer weggeschnappt. Jetzt hat es kurz so ausgeschaut, dass der Marco kommt, aber Alexis hat es sich wirklich verdient. Ich habe während der Saison etwas in Sachen Material gefunden. Das erste Rennen von Bansko war dann so wichtig, und das zweite war eine Bestätigung. Ich habe jetzt so gut in die Saison gefunden, es könnte eigentlich weiter gehen. Die Vorfreude auf den nächsten Winter ist da, und ich werde weiterarbeiten.“

 

Die besten Zehn wurden von den beiden Norweger Henrik Kristoffersen (8.; +1,07) und Leif Kristian Nestvold-Haugen (9.; +1,09) und dem Deutschen Stefan Luitz (10.; +1,25) vervollständigt. Der Swiss-Ski-Athlet Marco Odermatt (+1,28) konnte aufgrund seines, für ihn enttäuschenden, elften Platzes nicht mehr um die kleine Kristallkugel mitkämpfen. Marco Schwarz (+1,59) aus Österreich, der morgen seine Slalom-Kristallkugel in die Höhe stemmen kann, schwang als 13. ab.

Weltcupzähler gab es auch für Luitz‘ Landsmann Alexander Schmid (+1,86) auf Platz 15. Keine Punkte gab es für Justin Murisier aus der Schweiz und die beiden ÖSV-Starter Manuel Feller und Lukas Feurstein. Erik Read aus Kanada schied als einziger Athlet im Finale aus.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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