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Alexis Pinturault möchte seine Slalom-Durststrecke beenden

Alexis Pinturault möchte seine Slalom-Durststrecke beenden

Alexis Pinturault möchte seine Slalom-Durststrecke beenden

Levi – Das erste Weltcuprennen der Herren in der Saison 2018/19 findet am morgigen Sonntag im finnischen Levi statt. Es ist ein Slalom. Es ist aber auch eine Disziplin, die der französische Athlet Alexis Pinturault in diesen Sommer noch intensiver betrieben hat. Seit Januar 2014 wartet der 1991 geborene Angehörige der Bleus im Torlauf auf einen Top-3-Platz. Es ist an der Zeit, diese lange Durststrecke einem Ende zuzuführen.

Nach der Absage des Riesentorlaufs in Sölden hat „Pintu“ sein Programm nicht wirklich geändert. Mehr noch: Er trainierte im Slalom, um sich optimal auf das Rennen in Lappland vorzubereiten. Die Bedingungen im Trainingslager in Tignes waren gut. Nach einer kleinen Pause – nur körperliches Training stand an – ging es nach Nordeuropa. Dort fanden die Franzosen „salzige“ Bedingungen vor. Es war sehr warm, es nieselte und es war auch sehr feucht. Pinturault berichtet, dass das Team mit Salz trainiert hat. Doch es kann niemand wissen, ob es die gleichen Bedingungen in Levi geben wird.

Doch wie ist seine Standortbestimmung, ja das Niveau im Torlauf? Es ist immer schwer zu sagen, bis man das erste Rennen bestritten hat. Er glaubt, einige Fortschritte gemacht zu haben. Die Entscheidung in Levi wird es zeigen, wie es steht. Pinturault hat im Frühling viel im Riesenslalom gearbeitet. Das gab ihm Zeit, ehe er in der warmen Jahreszeit im Torlauf aktiv war. Er fühlt sich in beiden technischen Disziplinen wohl und hofft, dass die Übungseinheiten in Finnland erste Früchte zeigen.

Der Mann aus Savoyen ist der letzte Franzose, der im Slalom ein Ski-Weltcup-Podest bestiegen hat. Das war beim Klassiker in Wengen 2014, unmittelbar vor den Olympischen Winterspielen im russischen Sotschi der Fall. Pinturault erzählt, dass es notwendig war, die Schwelle in einem Riesentorlauf zu überschreiten. Auch war es der Moment, in dem er einen Schwerpunkt auf den Super-G legte. Dadurch ergaben sich einige Nachteile im Torlauf. Es ist und bleibt eine Disziplin, die viel Übung fordert, um das eigene Niveau zu halten oder zu verbessern.

„Pintu“ kann aber auch auf seine Mannschaftskollegen zählen. Die Einheit hat sich neu formiert. Mit Clément Noël, Victor Muffat-Jeandet und den beiden Veteranen Jean-Baptiste Grange und Julien Lizeroux will er viele gute Ergebnisse erzielen. Da die Stimmung im Team sich gut anfühlt, hat man nichts dagegen, schon in Finnland zu zeigen, was man kann.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.ledauphine.com

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