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Alexis Pinturault übernimmt Führung beim Riesenslalom von Hinterstoder

Alexis Pinturault übernimmt Führung beim Riesenslalom von Hinterstoder

Alexis Pinturault übernimmt Führung beim Riesenslalom von Hinterstoder

Erstmals seit fünf Jahren und zum insgesamt sechsten Mal, gastiert der Skiweltcup an diesem Wochenende, im Oberösterreichischen Hinterstoder. 1994 gaben die Techniker ihre Premiere. Es folgten Events in den Jahren 1996, 2000, 2006 und letztmals 2011. Knapp 1000 Einwohner zählt der Ort im Stodertal, welcher in den nächsten drei Tagen beim Ski-Spektakel mit bis zu 40.000 Besuchern rechnet. Die Startliste (gleich nach Eintreffen) und den Liveticker für den Finallauf finden sie in der Menüleiste oben.

Nach dem 1. Durchgang liegt der Franzose Alexis Pinturault in einer Zeit von 1:16.03 Minuten vor DSV Rennläufer Stefan Luitz (+ 0.51) und seinem Teamkollegen Thomas Fanara (+ 0.78) in Führung.

Alexis Pinturault: So eisig habe ich mir die Piste nicht erwartet. Es war aber ein guter Lauf von mir, auch besser als erwartet, denn oben ist es schwierig, sich wohlzufühlen.

Pinturault, der sich in Naeba über den Sieg im Riesenslalom freuen konnte, findet immer mehr zu seinen konstanten Leistungen der letzten Saison zurück, wo er alle zehn Riesentorläufe innerhalb der Top Ten beendete, acht untern den besten fünf, fünfmal auf dem Podest stand und dabei einen Sieg feiern konnte.

Stefan Luitz: „Man hat mir beim Start gesagt, dass ich unten die Welle anders fahren soll. Beim Lauf selbst war es doch ganz anders, als besichtigt. Im 2. Durchgang will ich wieder das fahren, was ich kann, dann wird man sehen, was rauskommt.“

Die DSV Rennläufer warten im Riesenslalom noch auf ihren zweiten Podestplatz in dieser Saison. Dies gelang in dieser Saison nur Felix Neureuther, mit Platz zwei in Val d’Isere. In der letzten Saison konnte man sich in Deutschland über insgesamt vier Podestplätze freuen.

Auf dem 4. Rang folgt der 26-jährige Gesamtweltcupführende Marcel Hirscher (+ 0.87), der erst am Donnerstag anreiste, und in dieser Saison bereits sechs Weltcupsiege eingefahren konnte, drei davon im Riesenslalom.

Marcel Hirscher: „Hier ist es schon sehr glatt. Aber daher war ich nach der Besichtigung begeistert. Das Tempo hab ich gar nicht so hoch empfunden, außer beim Zielsprung. So wie ich ihn gefahren bin war er, ich will nicht sagen eine Katastrophe, aber er geht besser. Es war eisiger, als man zunächst gedacht hatte.“

Hirschers größter Rivale im Gesamtweltcup, Henrik Kristoffersen (+ 0.94) aus Norwegen reihte sich vor DSV Rennläufer Felix Neureuther (6. – + 0.98) und dem Franzosen Mathieu Faivre (7. – + 1.11) auf dem fünften Platz ein.

In Abwesenheit des US-Amerikanischen Riesenslalom-Weltmeister Ted Ligety, der verletzungsbedingt die Saison vorzeitig beenden musste,  konnte sich auf Rang acht mit Fritz Dopfer (+ 1.13) ein dritter Deutscher innerhalb der Top 10 klassieren.

Beim Ersatzrennen für den Riesenslalom-Klassiker in Adelboden, zeigten auf der Hannes-Trinkl-Strecke auch der Südtiroler Manfred Mölgg (9. – + 1.21) und der Kroate Filip Zubcic (10. – + 1.31) eine starke Riesenslalom Performance.

Mit der Hoffnung auf einen guten Lauf und auf einen Sprung unter die besten Zehn, werden der Italiener Roberto Nani (11. – + 1.33), der stark aufzeigende Benedikt Staubitzer (12. – + 1.50) aus Deutschland, die beiden Norweger Leif Kristian Haugen (13. – + 1.57) und Kjetil Jansrud (14. – + 1.59) aus Norwegen, sowie der Österreicher Philipp Schörghofer (15. – + 1.66)  in Angriff nehmen.

Philipp Schörghofer: „So schlecht hat es sich nicht angefühlt. Ich muss mir anschauen, was passiert ist. Im Steilen hatte ich schon Fehler, aber die hatten die anderen auch. Ich muss mir das genau anschauen.“

Als bester Schweizer beendete Carlo Janka (15. – + 1.72) den 1. Durchgang auf Platz 16.

Während sich die ÖSV Rennläufer Manuel Feller (+ 2.08) und Christoph Nösig (+ 2.27)  sich für den zweiten Durchgang qualifizieren konnten, war für Roland Leitinger (+ 3.11) das Heimrennen bereits nach dem 1. Lauf beendet.

Manuel Feller: „Irgendwo passiert mir immer so ein Blödsinn. Mittlerweile muss ich mir echt Gedanken machen. Bis dahin war es eine gute Fahrt. Die Stelle haben sie vier, fünf Mal raufgefunkt – aber ich habe es trotzdem nicht richtig erwischt. Warum? Ich weiß es nicht. Man fängt zum Denken an, wird passiv.“

Im Riesenslalom Disziplinen-Weltcup führt der Salzburger Marcel Hirscher mit 401 Punkten, vor den beiden Franzosen Victor Muffat-Jeandet (297)und Mathieu Faivre (248), dem Norweger Henrik Kristoffersen (241), Alexis Pinturault (230) aus Frankreich und dem Deutschen Felix Neureuther (224). Neben den beiden Riesentorläufen in Hinterstoder am Freitag und Sonntag, stehen noch zwei weitere Riesenslalomrennen in Kranjska Gora und das Weltcupfinale in St. Moritz auf dem Programm.

Im Gesamtweltcup könnte an diesem Wochenende eine Vorentscheidung für Marcel Hirscher fallen. Der 4fache Gesamtweltcupsieger hat bis zum XXL-Weltcupwochende in Hinterstoder 1145 Weltcuppunkten auf der Habenseite angesammelt, und geht so mit einem Vorsprung von 173 Punkten, vor Henrik Kristoffersen (972), in die Rennen auf der Hannes-Trinkl-Weltcupstrecke.

Offizieller FIS Zwischenstand: Riesenslalom der Herren in Hinterstoder

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