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Alle wünschen Reinfried Herbst auf der Planai ein super Ergebnis

© Kraft Foods / Reinfried Herbst

© Kraft Foods / Reinfried Herbst

Schladming – Wenn sich am morgigen Dienstagabend die Slalomelite der Herren auf der Planai in Schladming trifft, hofft der Österreicher Reinfried Herbst vor heimischer Kulisse auf ein sehr gutes Ergebnis. Für den routinierten Skirennläufer ist es das letzte Heimrennen seiner so langen Karriere. Vor sechs Jahren gewann er sein letztes Rennen, und das war auch in Schladming.

Im fernen Januar 2001, als noch in der Alpenrepublik mit Schillingen und Groschen gezahlt wurde, bestritt Herbst auf dem Ganslernhang sein erstes Weltcuprennen. Vor zehn Jahren bestritt er seine erste komplette Saison. Neun Rennen konnte er gewinnen, im fernen Winter 2009/10 gewann er die kleine Slalom Kristallkugel, und vor neun Jahren raste er im nordwestitalienischen Turin im Torlauf zu Olympia-Silber.

Herbst ist 37 Jahren alt. Nach vielen Verletzungen und Operationen ist nach dieser Saison Schluss. Die Arbeit mit Heilpraktikern und Physiotherapeuten ist intensiv, aber der sympathische Skirennfahrer möchte noch einmal erfolgreich sein. Denn nicht nur der Salzburger glaubt an seine Chance. Denn Speedspezialisten Klaus Kröll, der in Wengen aufs Podest fuhr, hatte auch niemand auf der Rechnung.

In diesem Winter belegte Herbst den 24. Platz im französischen Val d’Isère. Das war die beste Platzierung in diesem Jahr. Er möchte jedoch noch einmal alles geben, in Kitzbühel wollte er viel gut machen, doch es war ein wenig zu viel Risiko dabei.

Slalomtrainer Marko Pfeifer wünscht sich, dass der „Herbstl“ noch einmal gut fahren kann. Er hätte es sich verdient. Der ÖSV-Coach sieht in seinem routinierten Schützling einen feinen Charakter, der viel geleistet hat.

Der 37-jährige Athlet weiß, dass er stolz auf den Verlauf seiner Karriere sein kann. Zehn Jahre gehörte er zu den besten 30. Und das ist nicht nur eine Zahl, sondern eine Bilanz, auf die alle stolz sein können. Nicht nur Herbst.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.kleinezeitung.at

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