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Alles Gute Fritz Dopfer – 30 Kerzen aber „noch“ kein Weltcupsieg

Fritz Dopfer feiert am heutigen Donnerstag seinen 30. Geburtstag

Fritz Dopfer feiert am heutigen Donnerstag seinen 30. Geburtstag

Schongau – Es gibt Skirennläufer, die sind überfällig für ihren ersten Weltcupsieg. Einer davon ist Fritz Dopfer. Der Edeltechniker, der einen deutschen Vater und eine österreichische Mutter hat, hat oft bewiesen, dass er mehr als nur ein konstant guter Platzfahrer ist. Doch für einen Erfolg im Konzert der Großen hat es „noch“ nicht gereicht.

Der Zollwachtmeister ist – wie gesagt – im Slalom und im Riesentorlauf erfolgreich. In seiner Jugend besuchte er das Skigymnasium in Stams und wurde auch in den B-Kader des ÖSV aufgenommen. Er bestritt sechs Rennen im Europacup und konnte sich nach dem Gewinn der österreichischen Jugend-Meisterschaft im Slalom 2007 auch über zwei Top-7-Ränge bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Altenmarkt-Zauchensee, die im gleichen Jahr stattfanden, freuen.

Dann erfolgte der Wechsel zum Deutschen Skiverband. Er versprach sich bessere Chancen in seiner Entwicklung. Und prompt wurde er für ein Weltcuprennen nominiert, jedoch verpasste er in Sölden mit Platz 51 nach dem ersten Lauf die Finalqualifikation deutlich. Im Europacup ging es gut, und 2008 belegte er im Riesenslalom in Hinterstoder Position zwei. Mit kontinuierlich guten Ergebnissen auf kontinentaler Ebene (vierter Rang in der EC-Gesamtwertung im Ski-Winter 2010/11) empfahl er sich immer mehr für höhere Aufgaben und bestätigte seine Nominierung mit dem zwölften Riesentorlauf-Platz beim Weltcup-Riesenslalom in Kranjska Gora.

Die Ski-Weltelite tagte 2011 in Garmisch-Partenkirchen. Dabei zu sein, war schon ein Ereignis, und als Bester seines Landes durfte er sich über die Plätze 15 (Riesenslalom) und 21 (Torlauf) freuen. Am Ende des langen und kräftezehrenden Winters gab es zum Drüberstreuen den ersten Rang im Teambewerb. Nach der Saison sicherte er sich zum zweiten Mal die Goldmedaille bei den nationalen Meisterschaften im Slalom. Im Dezember, wir schreiben immer noch das Jahr 2011, kletterte er als Dritter erstmals auf Weltcup-Podest; so geschehen beim Riesentorlauf von Beaver Creek. Diese gute Leistung wiederholte er beim Slalom in Wengen.

Noch besser erging es Fritz Dopfer beim Riesenslalom von Adelboden zu Beginn des Jahres 2013, als er Zweiter wurde. Bei der kurze Zeit später stattfindenden Ski-WM in Schladming holte er mit der DSV-Mannschaft die Bronzemedaille im Teambewerb und gewann zum Saisonausklang in der gleichen Disziplin vor Schweden und Italien. Bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 gab es nur „Blech“ im Slalom. Am Ende fehlte dem Deutschen nur eine halbe Zehntelsekunde auf Bronze-Mann Henrik Kristoffersen aus Norwegen. Umso erfreulicher war der Podestplatz in Kranjska Gora. Hinter Teamkollege Felix Neureuther lachte Dopfer von der zweithöchsten Stufe des Podests. Zu Recht, denn noch nie gab es in der langen Weltcuphistorie einen deutschen Doppelsieg zu bestaunen.

Im Ski-Winter 2014/15 lief es für Dopfer, der seit 2012 mit der Skirennfahrerin Lena Dürr liiert ist, sehr gut. Er belegte in 13 Rennen 13 Top-10-Plätze. Zweimal kletterte er auf das Stockerl, und in Adelboden schrammte er lediglich um zwei winzige Hundertstelsekunden am Sieg vorbei. Diesen holte sich der Italiener Stefano Gross. Bei der Ski-WM 2015 im US-amerikanischen Beaver Creek musste er zuerst die Teilnahme am Teambewerb wegen Rückenschmerzen absagen. Und auch im Riesenslalom blieb er mit Position 15 hinter seinen Erwartungen. Im Torlauf schwang er jedoch hinter dem Franzosen Jean-Baptiste Grange als Zweiter ab. Die Silbermedaille glänzte je nach Sonneneinstrahlung golden. Am Saisonende freute er sich über drei Top-5-Plätze, die er in der Riesenslalom-, der Torlauf- und der Gesamtwertung für sich beanspruchen durfte.

In der Saison 2015/16 wurde Dopfer erst zur Hälfte wach. In Kitzbühel hatte er den Sieg vor Augen, doch am Ende reichte auf dem Ganslernhang ’nur‘ für Platz drei. Im japanischen Yuzawa Naeba lag er sowohl im Slalom als auch im Riesentorlauf zur Halbzeit vorne. Doch der erwartete erste Sieg bei einem Weltcuprennen blieb „noch“ aus.

Im letzten Winter stürzte er bei einer Trainingsfahrt im Zillertal schwer. Die Diagnose Schien- und Wadenbeinbruch war bitter, sodass er bei den Welttitelkämpfen in St. Moritz nicht teilnehmen konnte.

Dennoch schaut der sechsfache deutsche Meister, der auch neun FIS-Rennen und ein Rennen im South American Cup für sich entschied, voller Elan und Zuversicht nach vorne. Eines Tages, und da sind wir alle sicher, wird der erste Sieg im Weltcup erfolgen. Wir wünschen mit diesem kleinen Blick ins Karrierebuch Fritz Dopfer alles Gute zu seinem runden Geburtstag und viel Freude am Skirennsport.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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