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Am 27. und 28. Oktober geht in Sölden „die Post“ ab!

© Ötztal Tourismus / Fotograf Ernst Lorenzi

© Ötztal Tourismus / Fotograf Ernst Lorenzi

Sölden – Am 27. und 28. Oktober, also in knapp etwas mehr als drei Wochen beginnt die Weltcupsaison 2012/2013. Bevor der große Rummel losgeht, hat sich Andreas Raffeiner für skiweltcup.tv mit dem Oliver Schwarz unterhalten. Schwarz ist seit fünfeinhalb Jahren Geschäftsführer des Ötztal Tourismus. Im nachstehenden Interview spricht er zur Besonderheit des Ortes Sölden, seine Funktion als erfolgreicher Teamplayer, die Schneesicherheit des Gebietes und seinen Wunsch für das Siegerfoto.

Herr Schwarz, seit wann stehen Sie dem Tourismusverein Sölden vor? 

Ich stehe nicht dem Tourismusverein Sölden vor, sondern bis seit dem 1. Mai 2007 Geschäftsführer des Ötztal Tourismus!

In rund einem Monat öffnet die Weltcupsaison am Rettenbachferner ihre Tore. Haben Sie schon ein klein wenig Lampenfieber?

Ja, ein leichtes „Kribbeln“ ist – wie jedes Jahr – zu spüren!

Was zeichnet den Ötztaler Ort im Gegensatz zu anderen Ski-Destinationen aus, und warum ist der Weltcup so wichtig für die Region?

Wir haben im Gegensatz zu unseren Mitbewerbern aufgrund von Höhe, Gletscher und der beinahe durchgängigen Beschneiung eine absolute Schneegarantie! Der Weltcup ist für uns deshalb von so großer Bedeutung, da wir die Ersten sind, die mit motivierenden Winter- und Schneebildern an die Öffentlichkeit gehen! Weiters passt diese Veranstaltung perfekt zu unserer Positionierung – Sport und Unterhaltung!

Und schauen Sie besorgt „nach oben“, oder glauben Sie dass Frau Holle noch rechtzeitig ihre Betten ausschüttelt?

Meine Besorgnis hält sich in Grenzen. Wir haben, bis auf eine Ausnahme 2006 bewiesen, dass wir einen „guten Draht“ nach oben haben (lacht).

© Ötztal Tourismus / Fotograf Markus Geisler

© Ötztal Tourismus / Fotograf Markus Geisler

Wie wichtig ist ein erfolgreiches Team rund um Tourismusdirektor Oliver Schwarz?

Das ist der entscheidende Faktor! Ich alleine kann gar nichts bewegen – ich kann lediglich die Richtung vorgeben!

Wie viel Zeit wird in infrastrukturelle Projekte außerhalb des Weltcups investiert, und wie kann sich Sölden marketingtechnisch noch verbessern?

Wir verstehen uns als Marketingorganisation und sind nicht vordergründig für Infrastrukturprojekte in Sölden zuständig. Da gibt es andere und auch bessere! Wir können uns selbstverständlich marketingtechnisch noch verbessern! So müssen wir etwa, was Sölden betrifft, noch „spitzer“ in der Kommunikation werden!

Herr Schwarz, waren Sie auch einmal als Athlet im Skisport aktiv, oder sehen Sie sich eher als ein guter Freizeitsportler?

Ich bin eher ein Genuss-Skifahrer und bin über Kinder- und Schülerrennen nicht hinausgekommen. Der „freie Skiraum“ ist auch ein Thema, das mich sehr reizt!

Was ist für Sie das Schöne, das Fesselnde an Ihrer Tätigkeit als Tourismusdirektor?

Den Gästen die schönste Zeit des Jahres bieten zu können!

Die größte Herausforderung in Ihrem Beruf ist …

… es nicht allen recht machen zu wollen und trotzdem die handelnden Personen hinter sich zu haben, die an einen Strang und in eine gleiche Richtung ziehen!

© Gerwig Löffelholz / Stimmung in Sölden

© Gerwig Löffelholz / Stimmung in Sölden

Haben Sie eine Favoritin bzw. einen Favoriten im Weltcupzirkus, der/dem Sie ganz besonders die Daumen drücken, oder müssen Sie neutral bleiben?

Also ich bleibe da gerne neutral. Für den Auftakt wünsche ich mir aber ein internationales Siegerbild mit deutscher Beteiligung!

Welche Tipps können Sie einem winterscheuen Gast geben, der lieber in den warmen Sommermonaten in Sölden verbringen will, geben?

Wir punkten im Sommer klar mit unserem einzigartigen Angebot im gesamten Ötztal – Sölden alleine wäre da zu wenig! Eines kann ich ihm jedoch versprechen: Klare Luft, angenehme Temperaturen, einzigartige Natur und ein sensationelles Preis-Leistungsverhältnis!

Abschließend, bitte ich Sie, Herr Schwarz, um ein persönliches Schlusswort. Alle Skifans müssen am 27. und 28. Oktober in Sölden sein, weil …

… dort der Winter beginnt und „die Post“ abgeht!

Danke für das ausführliche Interview!

 

Interview für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner
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