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Ana Drev will mehr als nur zweite Plätze erreichen

Ana Drev will mehr als nur zweite Plätze erreichen

Ana Drev will mehr als nur zweite Plätze erreichen

Šmartno ob Paki – Die slowenische Skirennläuferin Ana Drev stand dem Portal www.siol.net in einem langen Interview Rede und Antwort. Die 31-Jährige verriet auch ihre Wünsche für die neue Saison. Nach vielen schweren und oft von Verletzungspech gekennzeichneten Jahren schaffte die Slowenin im vergangenen Jahr den Durchbruch. In Flachau und vor heimischer Kulisse in Maribor/Marburg belegte sie den zweiten Rang. Überdies freute sie sich über den siebten Platz in der Disziplinenwertung. In drei Wochen beginnt der Ski-Winter 2016/17 auf dem Rettenbachferner in Sölden.

Ana Drev betonte, dass sie im Training immer das Maximalste aus sich herausholt. Ihre Möglichkeiten kenne sie, aber als sie das erste Mal in den vorderen Ranglisten zu finden war, strahlte sie vor Glück. Für Ana ist klar, dass die zwei zweiten Plätze für sie nicht reichen. Sie will mehr, kennt aber auch ihre Schwächen. Ihr größter Kampf sei die Stabilität auf den Skiern bei allen Bedingungen und auf jedem Schnee. Und diesen Kampf möchte sie gewinnen.

Im abgelaufenen Sommer hat sie anders trainiert als bisher. Jetzt, in der ‚Finalenvorbereitung‘ bereitet sich unter ähnlichen Bedingungen vor, wie man sie am Rettenbachferner vorfindet.

Dass die guten Ergebnisse aufgrund der Abwesenheit Mazes erzielt worden sind, daran glaubt Drev nicht. Denn Maze hat schon seit einigen Jahren für sich trainiert, während Drev durch die letzten Verletzungen persönlich sehr gereift sei und den Schritt nach vorne, den es gebraucht habe, gesetzt habe.

Tina und Ana haben viel gemeinsam erlebt. Ein Problem untereinander gibt es nicht. Sicher, so Drev des Weiteren, hat die Auszeit Mazes sie nicht zusammengeschweißt. Was das Privatteam betrifft, so weiß Drev, dass es gut war, dass sie es auf die Beine gestellt hat. Maze hatte die Fähigkeit, in allen Disziplinen gut zu fahren, und das slowenische System ist nicht flexibel genug, um einen Allrounder zu unterstützen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: www.fantaski.it, www.siol.net

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