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Andre Myhrer gewinnt nach zwei starken Läufen Slalomauftaktrennen in Levi

Andre Myherer gewinnt 1. Saisonslalom in Levi

Andre Myherer gewinnt 1. Saisonslalom in Levi

Levi – Nun ist auch der Herrenslalom im finnischen Levi in der Saison 2012/13 Geschichte. Der Schwede Andre Myhrer gewann in einer Gesamtzeit von 1:49.55 Minuten gerade einmal sechs Hundertstelsekunden vor dem Österreicher Marcel Hirscher und Teamkollegen Jens Byggmark (+0,61).

Andre Myhrer: „Es war ein schwieriges Rennen. Der zweite Durchgang war schon wesentlich schwieriger von der Piste her, aber ich denke, ich habe es gut gemacht. Ich denke schon, dass ich in Top-Form bin. Wegen meinen Rücken habe ich es im Sommer etwas ruhiger angehen lassen. Aber ich hab dann wieder gut trainiert.“

Marcel Hirscher: „Ein zweiter Platz in Levi ist wirklich großartig. Wenn man sich auf einen solchen Hang ein paar Mal nicht qualifiziert ist die Freunde umso größer. Podium hier in Levi ist einfach supercool.“

Offizieller FIS Endstand: Slalom der Herren in Levi

Sehr stark fuhren die beiden Südtiroler Manfred Mölgg (+0,73) und Patrick Thaler (+0,95). Sie belegten die Plätze 4 und 5. Auf den sechsten Rang katapultierte sich ÖSV-Läufer Reinfried Herbst (+1,04) nach vorne, der als 30. den zweiten Durchgang eröffnete und von der Disqualifikation seines Teamkollegen Mario Matt profitierte.

Reinfried Herbst: „Es war schon ein verrücktes Rennen. Für Mario Matt tut es mir wahnsinnig leid. Ich kenn den Servicemann sehr gut, da ich lange mit ihm zusammengearbeitet habe. Es ist wirklich bitter für die Zwei. Ich bin glücklich rein gerutscht und hatte im 2. Lauf nur ein Motto: Ich krieg noch eine Chance, die muss ich nutzen!“

Felix Neureuther (GER) verlor insgesamt 1,10 Sekunden auf den Sieger Myhrer und belegte schlussendlich den siebten Platz unmittelbar vor dem Kroaten Ivica Kostelic (+1,36) und dem Schweden Mathias Hargin (+1,50). Zweitbester DSV-Starter war der junge Philipp Schmid, der mit Startnummer 51 den ausgezeichneten zehnten Endrang belegte.

Offizieller FIS Endstand: Slalom der Herren in Levi

Platz 12 ging an den Nordtiroler Manfred Pranger (+1,60), der sich hinter dem Norweger Henrik Kristoffersen, seines Zeichen Juniorenweltmeister im Riesentorlauf, und vor Sölden-RTL-Sieger Ted Ligety (USA) und Olympiasieger Giuliano Razzoli (ITA) einreihte. Drittbester Deutscher war Fritz Dopfer (+1,82) auf Platz 16. Der einzige Schweizer, der sich für den zweiten Durchgang qualifizieren konnte, war Markus Vogel. Er wurde 17 (+1,96) und klassierte sich noch vor Benni Raich (+2,04), der in der Endabrechnung einen 20. Platz einfahren konnte.

Manfred Pranger: „Im Flachen oben sind schon ziemlich Spuren, im Steilen hängt es etwas weg. Ich tu mich da besonders schwer, daher hat es nicht so geklappt. Ich hätte mir schon mehr erwartet, weil es im Training sehr gut gelaufen ist. Da waren aber andere Bedingungen, als heute. Ich bin aber noch jung, ich hab noch genug Zeit, dass ich das lerne.“

Der schwedische Trainer war für die Kurssetzung verantwortlich. Er setzte den Lauf im oberen Bereich etwas runder. Der Steilhang wurde analog zum ersten Durchgang auch einfach gesetzt.

Des Weiteren war auch der Finne Kalle Palander auf seinem Hausberg unterwegs. Der Slalomweltmeister von 1999, der im Sommer seine Karriere beendete, eröffnete als Vorläufer den zweiten Durchgang und machte einen kleinen Stopp bei Rennleiter Günter Hujara. Auch mit den Trainern wurde angestoßen.

Offizieller FIS Endstand: Slalom der Herren in Levi

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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