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Andrea Fischbacher sorgt für Sensation bei Weltcupabfahrt in Crans-Montana

Andrea Fischbacher (AUT)

Andrea Fischbacher (AUT)

Crans-Montana – Lange schien es, als ob der Nebel zum Spielverderber der Damen werden würde. Doch dann wurde die Abfahrt ausgetragen.  Dabei siegte die Super-G-Olympiasiegerin von Vancouver und in Sotschi zum Zuschauen verdammte Österreicherin Andrea Fischbacher in einer Zeit von genau 1.34,00 Minuten. Sie meinte über ihr Rennen: „Den Zielhang habe ich irgendwie den Ski gehen lassen, gar nicht viel nachgedacht. Einfach nur runter, runter, runter. Dass es sich so ausgeht, hätte ich mir nie gedacht. Ich habe meinen Grundspeed wieder gefunden. An Rücktritt habe ich natürlich auch gedacht, weil die letzten Jahre nicht einfach waren. Aber ich habe immer daran geglaubt, dass ich wieder zurückkommen kann. Mein Ziel heuer war es, wieder aufs Podest zu fahren.“

Der zweite Platz ging Fischbachers Landsfrau Anna Fenninger (+0,15). Sie sagte nach ihrem Rennen: „Mit meinem Abfahrtssieg will es irgendwie nicht klappen. Aber ich freue mich heute so mit Fischi. Ich muss halt noch warten. Es ist ein sehr gutes Teamergebnis und das ist schön.“

Offizieller FIS ENDSTAND: Abfahrt der Damen in Crans Montana

Fischbacher lag am Ende 47 bzw. 49 Hundertstelsekunden vor Tina Maze aus Slowenien und Lizz Görgl. Sensationell fuhr die Ungarin Edit Miklós (+0,67), die sich auf dem fünften Rang klassierte. Ohne ihren Fehler vor dem Mittelteil hätte sie vielleicht sogar das heutige Rennen für sich entscheiden können.

Sechste wurde die Norwegerin Lotte Smiseth Sejersted, die gerade einmal eine Hundertstelsekunde hinter Miklós landete. Dennoch kann sich die Wikingerin freuen, zumal ihr um drei Jahre jüngerer Bruder Adrian heute bei der Junioren-WM in Jasná die Nase vorn hatte. Beste Schweizerin wurde Fabienne Suter (+0,94) auf Rang sieben. Nicole Schmidhofer fuhr als viertbeste Österreicherin auf den guten achten Platz und hatte 1,08 Sekunden Rückstand auf Mannschaftskollegin Fischbacher.

Die besten Zehn wurden von Maria Höfl-Riesch (+1,26) aus Deutschland und Dominique Gisin (+1,35) aus der Schweiz abgerundet.  Die DSV-Athletin sagte zu ihrem neunten Platz: „Aufs Podest hat es weit gefehlt. Natürlich bin ich enttäuscht über meine Leistung, es geht halt nicht jeden Tag. Ich habe mir schwer getan mit der unruhigen Piste. Dass Andrea gewinnt, ist nur deshalb überraschend, weil sie so lange nicht mehr vorne dabei ist. Dass sie eine gute Skifahrerin ist, weiß man. Ich habe gehofft, den Abfahrts-Weltcup heute schon zu entscheiden, dass ich in Lenzerheide befreiter fahren kann. Dass mir Anna aber noch Konkurrenz machen kann, habe ich gewusst.“

Knapp dahinter klassierte sich die Außerfernerin Nicole Hosp (+1,41) auf Platz elf.  Auf ihre Leistung angesprochen, sagte sie: „In erster Linie bin ich froh, dass ich gesund im Ziel bin. Aber mit dem Fehler muss ich mich in den Hintern beißen, da habe ich viel Zeit liegen gelassen. Ich wäre ganz vorne dabei gewesen.“

Hosp reihte sich unmittelbar vor Teamkollegin Stefanie Moser (+1,74) und den Eidgenossinnen Joana Hählen (+2,15) und Fränzi Aufdenblatten (+2,18) ein. Tamara Tippler, ebenfalls eine ÖSV-Dame, reihte sich mit 2,59 Sekunden Rückstand auf Fischbacher knapp hinter der routinierten US-Amerikanerin  Julia Mancuso (+2,34) auf Platz 17 ein.

Die Grödnerin Verena Stuffer belegte den 22. Rang. Ihr Rückstand von mehr als drei Sekunden war schon sehr groß. Trotzdem konnte sie sich vor den beiden Österreicherinnen Mirjam Puchner (24.; +3,24) und Regina Sterz (26.; +4,26) ein. Ob es für letztere für Punkte reicht, bleibt abzuwarten.

Nicht ins Ziel kamen u.a. die Hausherrinnen Lara Gut und Marianne Kaufmann-Abderhalden, die Steirerin Conny Hütter und die Südtirolerin Hanna Schnarf. Auch wenn die Salzburgerin Fenninger noch etwas auf ihren ersten Sieg bei einer Weltcupabfahrt warten muss, kann sie im Kampf um die Kugeln noch ein kleines Wörtchen mitreden. Im Gesamtweltcup liegt sie nur noch 157 Zähler hinter Höfl-Riesch. Im Abfahrtsweltcup sind ihre Chancen mit 80 Punkten Rückstand auf die Deutsche vor dem Saisonfinale in Lenzerheide nur noch theoretischer Natur.

Offizieller FIS ENDSTAND: Abfahrt der Damen in Crans Montana 

Bericht für skiweltcup.tv. Andreas Raffeiner  

 

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