Home » Alle News

Andreas Schifferer wird 40, wir gratulieren!

Andreas Schifferer wird 40

Andreas Schifferer wird 40

Radstadt – Am heutigen 3. August wird der ehemalige ÖSV-Skirennläufer Andreas Schifferer 40 Jahre alt. Er gewann im Laufe seiner Karriere u.a. neun nationale Titel und war ein Super-G-, Abfahrts- und Riesentorlaufspezialist.

Auf Schifferer wurde man das erste Mal in der Saison 1992/93 aufmerksam, als er bei der Junioren-WM den guten fünften Rang in der Abfahrt belegte. Im darauffolgenden Jahr triumphierte er bei den Staatsmeisterschaften in der Kombination und im Super-G. Im Europacup war er auch erfolgreich; so holte er sich im Winter 1994/95 sowohl die Abfahrts- als auch die Gesamtwertung.

Beim schweren Riesentorlauf von Adelboden konnte er sich in der gleichen Zeit über seine ersten Weltcupzähler freuen. Auch auf der harten Bormio-Abfahrt kam er gut zurecht und landete auf Rang 19. Durch seine Errungenschaften im Europacup ergatterte der Österreicher ein Startticket für die ganze Weltcupsaison und bestätigte die Vorschusslorbeeren mit dem sehr guten sechsten Rang in Val d’Isère und krönte seine guten Leistungen mit dem zweiten Platz in Bormio. Beim Training in Kitzbühel kam der Salzburger zu Sturz und musste die Saison kurzfristig beenden.

Im nächsten Winter, Chronisten schreiben die Saison 1996/97 knüpfte der ÖSV-Athlet quasi nahtlos an den vorigen an und landete mit dem dritten Rang beim Riesentorlaufklassiker in Adelboden erneut auf dem Treppchen. In der gleichen Disziplin wurde er bei der WM in Sestriere 1997 mit Bronze belohnt. Lediglich Michael von Grünigen aus der Schweiz und Lasse Kjus aus Norwegen waren schneller. Dieser dritte Platz jedoch blieb das einzige WM-Edelmetall für Schifferer.

Im März 1997 siegte der Salzburger erstmals bei einem Weltcuprennen. Es war der Super-G von Vail. Durch seine konstant guten Ergebnisse wurde er Sechster im Gesamtweltcup und Dritter in der Super-G-Wertung. Im Folgejahr dominierte er den Abfahrtsweltcup. Vier Siege und zwei weitere Plätze auf dem Treppchen bedeuteten die kleine Kristallkugel für den Österreicher. Im Gesamtweltcup kam er hinter Landsmann Hermann Maier auf Position zwei. Bei den Olympischen Winterspielen hatte Schifferer kein Glück und blieb hinter seinen Erwartungen. Dennoch freute er sich über das Goldene Verdienstzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

Eine Verletzung im sommerlichen Training behinderte den Salzburger nachhaltig, sodass er nicht gut in den nächsten Winter starten konnte. Im Dezember 1998 erreichte er dennoch den dritten Platz beim Riesentorlauf in Hochabtei/Alta Badia auf der legendären Gran Risa. Gute Ergebnisse in den Speed-Disziplinen reichten aber nicht aus, um sich für die WM zu qualifizieren. Zur damaligen Zeit war das ÖSV-Team mit zahlreichen Hochkarätern wie Hans Knauß, Pepi Strobl, Fritz Strobl, Stephan Eberharter und Hermann Maier quasi überbesetzt, und so war es für die Verantwortlichen keineswegs leicht, die vier besten des Teams dingfest zu machen.

Mit einer ordentlichen Wut im Bauch aufgrund der nicht geschafften Qualiläufen siegte Schifferer im März 1999 zweimal in Kvitfjell. In der Summe belegte er den zweiten Rang in der Abfahrts-, den dritten Platz in der Super-G- und Position sechs in der Gesamtwertung. Im Dezember 1999 konnte er die Abfahrt von Gröden für sich entscheiden. Am Ende belegte er den fünften Gesamtrang.

In der Saison 2000/01 belegte Schifferer zwei Podestplätze. Ein Sturz im Riesenslalom von Les Arcs verhinderte einen möglichen Start bei der Heim-WM in St. Anton am Arlberg. Im darauffolgenden Winter rückte er ins olympische Aufgebot und erreichte bei seinem einzigen Start den dritten Rang im Super-G. Die Weltcupsaison war jedoch von zahlreichen Enttäuschungen geprägt.

In der Folge lief es nicht mehr so rund. Top-10-Plätze standen bisweilen an der Tagesordnung, aber Podestplätze waren selten, und Siege konnte Schifferer keine mehr feiern. Wegen einer Nichtnominierung für die Ski-WM 2003 in St. Moritz stritt er (auch über die Medien) mit dem ÖSV. Später blieben die guten Resultate aus, so dass er sich im Dezember 2006 für seinen Rücktritt vom aktiven Skirennsport entschied.

In der Summe kam Andreas Schifferer in 109 Rennen unter die besten Zehn. Acht Siege, sieben zweite Plätze und 13 dritte Ränge sind seine Ausbeute, was die Podiumsplatzierungen betrifft. Im Europacup siegte er bei zwei Rennen und stieg acht Mal auf das Treppchen. Wir von skiweltcup.tv wünschen dem Salzburger mit diesem kleinen Chronikauszug alles Gute zum runden Geburtstag und wünschen weiterhin Gesundheit und ein zufriedenes Leben.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

Alle News zum Ski Weltcup in dein Postfach
Gib deine E-Mailadresse ein und Du bekommst
täglich alle News direkt in dein E-Mailfach:

Delivered by FeedBurner

Alle News zum Ski Weltcup 2015/16 finden Sie in unserer NEUEN FACEBOOK SEITE

FIS Ski Weltcup Rennkalender der Herren – Die Termine der Saison 2015/16
FIS Ski Weltcup Rennkalender der Damen – Die Termine der Saison 2015/16
FIS Europacup Kalender der Damen Saison 2015/16
FIS Europacup Kalender der Herren Saison 2015/16

In eigener Sache: Wir suchen immer Skifans die uns mit Skiweltcup News und Nachrichten aus Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz versorgen. Wer Lust am Schreiben hat oder über „Insider News“ verfügt, einfach bei uns melden: news@skiweltcup.tv
Du möchtest in Sachen Skiweltcup immer auf dem Laufenden sein? Dann trage deine E-Mailadresse unten ein. Bestätige deine Anmeldung (Mail) und schon kommen alle aktuellen Nachrichten direkt in dein E-Mail Postfach.

Das TV-Sport Netzwerk: Ihr Partner in Sachen Sport
www.TV-Sport.de
www.Liveticker.TV
www.Skiweltcup.TV
www.Biathlonweltcup.TV

Für Werbe und Kooperationsanfragen stehen wir immer gerne für Sie zur Verfügung.
Ansprechpartner: Karl “Charly” Seidl
Telefon: 0049 (0)9471 / 1664
Mobil: 0049 (0)1575 / 4 791 287
E-Mail: info@skiweltcup.TV

Anmerkungen werden geschlossen.