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Andy Evers (49) neuer Speed-Trainer von Swiss-Ski

Andy Evers (49) neuer Speed-Trainer von Swiss-Ski (Foto: Swiss-Ski.ch)

Andy Evers (49) neuer Speed-Trainer von Swiss-Ski (Foto: Swiss-Ski.ch)

Swiss-Ski hat mit Andy Evers einen ausgewiesenen Fachmann und langjährigen Erfolgstrainer verpflichten können. Evers wird als Verantwortlicher im Speed-Bereich beauftragt, eine individuellere Betreuung für die Speedgruppe aufzubauen und zu implementieren. Zentrales Element der neuen Struktur ist dabei die enge Zusammenarbeit mit Jörg Roten (42), der neu zusätzliche Aufgaben im Bereich der Koordination zwischen den Trainingsgruppen übernehmen wird.

Der 49 Jahre alte Österreicher Andy Evers hat in seiner Trainerkarriere vor der Arbeit mit der Liechtensteinerin Tina Weirather auch mit den ÖSV-Athleten wie Benjamin Raich, Michael Walchhofer und Klaus Kröll grosse Erfolge feiern können. Während seiner zweijährigen Arbeit für den Liechtensteiner Skiverband war er mit Tina Weirather bereits in die Swiss-Ski-Struktur eingebunden. „Mit Andy Evers haben wir einen sehr erfahrenen und erfolgreichen Trainer gewinnen können. Durch seine langjährige Erfahrung im Weltcup kann er das Speedteam optimal voranbringen“, so der Alpin Direktor Stéphane Cattin.

Evers war zuvor in Österreich (1995-2012) und im Weltcup auch für das US-Skiteam tätig (2012-2014). Mit der Verpflichtung von Evers konnte die Nachfolge von Sepp Brunner (58) zeitnah geregelt werden.

Neue und spezifischere Betreuung der Speedgruppe

Mit der Verpflichtung von Andy Evers will Swiss-Ski auch in der Struktur des ganzen Speedbereichs neue Wege gehen, da der Verband in der Betreuung der Athleten in der Zukunft vor komplexen Herausforderungen stehen wird: Arrivierte Athleten stehen jungen, aufstrebenden Athleten gegenüber, verletzte und rekonvaleszente Athleten werden laufend in den Trainingsbetrieb integriert und auch bezüglich der Disziplinen-Abdeckung der einzelnen Athleten bestehen grosse Unterschiede.

Mit ein Grund für diese neue Situation ist das Nachstossen junger Athleten aus dem Europacup; mit 16 Siegen und dem Sieg der Gesamtwertung waren die Athleten so erfolgreich wie schon lange nicht mehr. „Swiss-Ski hat sich immer gewünscht, eine starke und vor allem grosse Mannschaft mit jungen Athleten zu haben“, erklärt Alpin Direktor Stéphane Cattin. „Das haben wir nun dank der guten und kontinuierlichen Arbeit im Nachwuchsbereich und Europacup erreicht.“

Für die Swiss-Ski Alpin-Führung war darum klar, dass mit dieser Ausgangslage auch eine neue und spezifischere Betreuung für eine solch breite und unterschiedliche Speedgruppe aufgebaut werden soll. „Das Potenzial jedes Athleten muss optimal ausgenutzt und ein grosser Fokus auf die jeweilige individuelle Ausbildung gelegt werden. Wir müssen in die Zukunft investieren“, ist der Alpin Direktor überzeugt. Die Aufgaben im Speedteam werden deshalb künftig wie folgt aufgeteilt: Andy Evers wird die Disziplinen Verantwortung für die Speed-Disziplinen und die Verantwortung für die sportliche Entwicklung der arrivierten Athleten übernehmen. Evers wird in der Entwicklung des Teams von Jörg Roten unterstützt. Roten, langjähriger Swiss-Ski Trainer, wird neu für die Koordination aller Gruppen zuständig sein und für ideale Trainingsbedingungen sorgen.

Für Cheftrainer Thomas Stauffer bedeutet diese neue Aufgabenteilung einen wichtigen Schritt für die Zukunft: „Wir haben festgestellt, dass wir die individuelle Betreuung nicht überall optimal umsetzen konnten. Ich erwarte, dass wir mit dieser Anpassung noch gezielter arbeiten und vor allem auch der jungen Garde sowie den rekonvaleszenten Athleten ein optimales und individualisiertes Betreuungspaket anbieten können.“

Quelle: www.Swiss-Ski.ch

 

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