Home » Alle News, Damen News

Anna Fenniger bewundert Kira Grünbergs positive Lebenseinstellung

© Kraft Foods / Anna Fenninger

© Kraft Foods / Anna Fenninger

Salzburg – Anna Fenninger, die zweifache Gesamtweltcupsiegerin aus Österreich, blickt auf ein turbulentes Jahr 2015 zurück. Es hatte von allem etwas, Emotionen positiver wie negativer Art. Trotzdem schaut die 26-Jährige positiv in die Zukunft.

Fangen wir mit dem Positiven an. Die Salzburgerin dominierte die Ski-Welttitelkämpfe in Vail/Beaver Creek. Sie holte sowohl im Riesenslalom als auch im Super-G die Goldmedaille. Zum Drüberstreuen gab es in der Abfahrt die Silbermedaille.

Im Sommer gab es einen großen Streit zwischen dem Verband und der Athletin. Und kaum war dieser ausgestanden, stürzte Fenninger wenige Tage vor dem Saisonauftakt in Sölden schwer und zog sich eine schwere Knieverletzung zu. Mittlerweile kann sie ohne Krücken gehen und hofft nach einer langen Reha-Phase bald, wieder auf den Skiern zu stehen.

Die Salzburgerin spricht davon, dass es ein Wahnsinnsjahr war. Ferner erzählt sie, dass man aus der Schwere einer Verletzung mehr als aus einem Triumph bei einem Rennen holen kann. Neue Herausforderungen muss man annehmen und neue Dinge zulassen. Zudem hat die 26-Jährige ein Vorbild, das aus dem Bereich der Leichtathletik kommt. Kira Grünberg, erst 22 Jahre jung, und der Stern im österreichischen Stabhochsprunghimmel, stürzte bei einem normalen Trainingssprung so unglücklich sodass sie vom Hals abwärts gelähmt ist. Kiras Auftritt bei der Galanacht des Sports war berührend, und außerdem meint die 14-malige Siegerin eines Weltcuprennens, dass die einstige Leichtathletin bewundernswert mit ihrer Lage umgeht. Davon kann ein jeder profitieren.

Das Auskurieren der Verletzung hat somit auch einen Vorteil für die Salzburgerin. So gibt es rund um Weihnachten in diesem Jahr keinen überfüllten oder von Stress und Hektik geprägten Kalender. Und man kann in aller Ruhe und feierlich zusammen mit den Lieben feiern.

Das turbulente Jahr hat somit auch einige Tage zum Besinnlich sein. So freute sich die Österreicherin, jeden Sonntag im Advent eine Kerze am Adventkranz anzuzünden. Die letzte ruhige, besinnliche Zeit erlebte Fenninger eher als Kind. Und diese ruhige Zeit kann ihr die nötige Entspannung und Kraft für neue Aufgaben geben, die auf sie warten. Das wären unter anderem die Fortsetzung der Rehabilitation, die Rückkehr in den Skizirkus und dann auch wieder der Kampf um Hundertstelsekunden und Siege. Fenninger geht sogar noch weiter, und erzählt, dass alles weder Schicksal oder Zufall, sondern eine neue, nicht alltägliche Aufgabe ist, der man sich stellen muss.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.laola1.at (Auszug)

Alle News zum Ski Weltcup in dein Postfach
Gib deine E-Mailadresse ein und Du bekommst
täglich alle News direkt in dein E-Mailfach:

Delivered by FeedBurner

Anmerkungen werden geschlossen.