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Anna Fenninger ist Super Kombinations Weltmeisterin 2011

Die 21-Jährige Anne Fenninger aus Hallein holte sich in Garmisch Partenkirchen den Titel der Super Kombinations Weltmeisterin. Die Silbermedaille geht an die Slowenin Tina Maze. Anja Pärson aus Schweden kann sich über die Bronzemedaille freuen. 

Was für eine Sensation in Garmisch Partenkirchen. Die Österreicherin Anna Fenniger gewinnt die WM Super Kombination der Damen in einer Gesamtzeit von 2:43.23 mit einem Vorsprung von 9 Hundertstel Sekunden vor Tina Maze aus Slowenien und 27 Hundertstel vor der Schwedin Anja Pärson.  

Vor zwei Jahren triumphierte Kathrin Zettel aus Niederösterreicherin. Heute sorgte ihre Teamkollegin für die bisher größte Überraschung der SKI WM 2011. 

Anna Fenninger: „Das passt noch gar nicht, ich kann es noch nicht realisieren. Ich hab es nicht geglaubt, wie die Lizz durchs Ziel gefahren ist. Es war sehr schwierig, die Piste war total schlecht. Ich hab den Schnee die ganze Zeit auf die Brille gekriegt, hab nur gekämpft. Aber ich wollte allen beweisen, dass ich auch Slalom fahren kann. Das ist mir heute gelungen.“ 

Tina Maze: „Ich bin sehr zufrieden mit meinem 2. Platz wobei ich mich über die 9 Hundertstel schon etwas ärgere. Ich hab schon einmal um 5 Hundertstel Gold versäumt. Aber in der Kombi ist ein 2. Platz schon super.“ 

Anja Pärson: Bronze war schon das Maximum für mich. Ich hätte eine Super-Abfahrt gebraucht. Oben war es sehr gut, unten hatte ich aber zwei schwere Fehler. Im Slalom war es knapp, Anna ist sehr gut gefahren. 

Hinter der Schweizerin Dominique Gisin (+ 0.67) reihte sich die zur Halbzeit Führenden Super G Weltmeisterin Lizz Görgl (+ 0.89) auf dem 5. Rang ein. 

Dominique Gisin: „Ich bin sicher den besten Slalom meines Lebens gefahren. Für das, was ich trainiert habe – bin ich unglaublich nahe an den Slalom-Spezialistinnen. Vierte ist schon bitter, aber ich bin glücklich mit meiner Leistung. Anna war so süß, sie hat zu weinen begonnen. Ich gönne ihr das. Tina und Anna sind ganz große Athletinnen unserer Sportart.“ 

Lizz Görgl: Ich hab gewusst, dass ich einen super Lauf erwischen müsste. Ich war eigentlich recht locker, aber es ist mir nicht gelungen. Aber mein Gott, es geht weiter. Und jetzt hat die Anna eine Medaille. Natürlich freut man sich mit der Teamkollegin. Aber im Skifahren geht es schon um mich selber. Heute hat es nicht gereicht, aber ich schau nach vorne. 

Topfavoritin Maria Riesch, konnte geschwächt durch ihre Grippe, nicht an ihr Leistungsvermögen heranreichen. Mit der „nur“ 7. Zeit im Slalom musste sich die Kombinations Olympiasiegerin mit Rang 11 begnügen. 

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