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Anna Swenn Larsson erster Weltcupsieg ist mehr als fällig

Anna Swenn Larsson erster Weltcupsieg ist mehr als fällig

Anna Swenn Larsson erster Weltcupsieg ist mehr als fällig

Levi – In den Trainingseinheiten ist die schwedische Skirennläuferin Anna Swenn Larsson seit jeher eine der schnellsten ihres Teams. Da kann man sich schon einmal Gedanken rund um einen Sieg bei einem Ski Weltcup Rennen machen. Trotz Corona war die Vorbereitungen der Athletin aus dem Drei-Kronen-Team nie besser, und der Traum vom großen Erfolg ist nicht abhanden gekommen. Vielleicht schlägt sie im WM-Winter 2020/21, der coronabedingt etwas anders verlaufen wird, zu. Doch der Reihe nach.

Swenn Larsson hat in der Vorbereitung fokussierter, härter und auch zielgerichteter als je zuvor gearbeitet. Das gilt sowohl für die Kraft- als auch für die Fitnesstrainingseinheiten. Sie fühlt sich gut und ist mit Spaß bei der Sache. Wenn sie auf die letzte Saison angesprochen wird, berichtet sie, dass diese gut, aber auch grausam zu ihr war. Da das ganze Team gut vorbereitet ist, fühlt sie sich bereit für die eine oder andere große Tat.

Früher wollte sie immer die Schnellste im Training sein. In der Zwischenzeit bewertet sie die Trainingseinheiten anders. Sie arbeitet noch härter, fokussiert sich aber mehr auf die Rennen. Sie ist sich sicher, wenn sie ihre Konzentration auf die Ski Weltcup Rennen legt, noch schneller zu werden. Sie fand ihr eigenes Mantra, das sie immer wiederholt.

In dieser Saison hat sie ein großes Ziel, den ersten Sieg im Ski Weltcup feiern. Natürlich würde die Schwedin auch nicht nein sagen, wenn ihr erneut eine Medaille bei der Ski-WM in Cortina d’Ampezzo um den Hals gehängt wird. Trotzdem will sie nun von Rennen zu Rennen denken, und dabei nicht nur mitfahren, sondern weitere Erfolge erzielen. Der erste Sieg ist noch ein Traum, aber wer die Schwedin kennt, weiß, dass sie alles daransetzt, um diesen Traum in die Realität umzusetzen.

Wenn man die nackten Zahlen begutachtet, erkennt man, dass die 29-Jährige 13-mal unter die besten fünf fuhr. Sechsmal winkte die Technikspezialistin vom Treppchen. So gesehen ist der erste Hunderter mehr als nur überfällig.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: svt.se, eigene Recherchen

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