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Anna Swenn Larsson übernimmt Führung beim Slalom von Kranjska Gora 2020

Anna Swenn Larsson übernimmt Führung beim Slalom von Kranjska Gora 2020

Anna Swenn Larsson übernimmt Führung beim Slalom von Kranjska Gora 2020

Mit einer Überraschung endete der 1. Slalom-Durchgang der Damen im slowenischen Kranjska Gora. Die Schwedin Anna Swenn Larsson zeigte auf dem Podkoren 3 eine fehlerfreie Fahrt und geht, mit einer Zeit von 53.89 Sekunden, vor der Norwegerin Nina Haver-Löseth (+ 0.50) und Wendy Holdener (+ 0.61) aus der Schweiz, als Führende in Finaldurchgang am frühen Nachmittag. Die große Favoritin Petra Vlhova weist bereits einen Rückstand von 92 Hundertstelsekunden auf. (Die offizielle FIS Startliste und Startnummern, sowie den FIS Liveticker für den Slalom Finallauf der Damen in Kranjska Gora um 13.45 Uhr, finden Sie, gleich nach Eintreffen, in unserem Menü oben!)

 

Anna Swenn-Larsson: „Ich wollte mich nur auf mein Skifahren konzentrieren. Es war ein konstanter Lauf, ohne Fehler. Dass ich damit so in Führung gehen kann, hätte ich nicht gedacht. Jetzt freue ich mich auf den Finaldurchgang und werde alles versuchen um am Ende des Tages auch ganz oben zu stehen.“

Petra Vlhova: „Ich habe keine wirklich großen Fehler gemacht, aber ich konnte kein gutes Gefühl aufbauen. Ich muss es mir im Video anschauen, kurz gesagt war ich einfach zu langsam. Aber wir haben noch einen 2. Lauf und da muss ich alles reinlegen.“

 

Daten und Fakten zum
6. Slalom der Damen 2019/20 in Kranjska Gora

FIS-Startliste 1. Durchgang – Start 10.15 Uhr
FIS-Liveticker der Damen 1. Durchgang
FIS Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
FIS-Starliste 2. Durchgang – Start 13.45 Uhr
FIS-Liveticker der Damen 2. Durchgang
FIS-Endstand Slalom der Damen in Kranjska Gora

Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Hinter dem Führungstrio, mit einem Zeitrückstand von 95 Hundertstelsekunden reihte sich die slowakische Top-Favoritin Petra Vlhova, vor den der Österreicherin Katharina Truppe (5; – + 1.11)  und der Schwedin Emelie Wikstöm (6; + 1.20) auf dem vierten Rang ein.

 

Katharina Truppe: „Vom Start weg habe ich gleich den Rhythmus gefunden. Den Rückstand habe ich im Zielhang aufgerissen, den ich wieder verbremst habe. Im zweiten Durchgang will ich noch einmal richtig angreifen.“

 

In eine gute Ausgangsposition manövrierten sich auch die beiden ÖSV-Damen Katharina Liensberger (+ 1.46) und Chiara Mair (+ 1.90), auf den Plätzen sieben und acht.

 

Katharina Liensberger: „Es geht hier sicher auch noch entschlossener und konsequenter. Den Steilhang kann man besser durchziehen. Das habe ich gestern im 2. Lauf gezeigt, so will ich es heute auch im Finallauf anlegen.“

 

Die Top Ten komplettierten Kristin Lysdahl (+ 2.04) aus Norwegen und die Slowenin Meta Hrovat (+ 2.09), die ihr Heimpublikum, mit Startnummer 21, erneut zum Jubeln brachte. Direkt hinter den besten Zehn schwangen die Schweizerin Michelle Gisin (+ 2.11) und Lena Dürr (12.) aus Deutschland ab.

 

Der Stand im Kampf um den Gesamtweltcup und die kleine Slalom-Kristallkugel

Im Slalomweltcup führt Mikaela Shiffrin (440), nach fünf von neun Rennen, mit einem Vorsprung von 80 Punkten vor Petra Vlhova (360). Dahinter lauert die Schwedin Anna Swenn Larsson (235), gefolgt von der Österreicherin Katharina Liensberger (231) und Wendy Holdener (180) sowie Michelle Gisin (180) aus der Schweiz.

Im Gesamtweltcup liegt, nach dem Riesentorlauf von Kranjska Gora, weiterhin Mikaela Shiffrin mit 1225 Punkten in Führung. Federica Brignone konnte am Samstag 32 Punkte aufholen, weist aber immer noch einen Rückstand von 113 Weltcuppunkten auf. Petra Vlhova (891), die mit Platz zwei 80 Weltcuppunkte einfahren konnte, rückte dem Führungsduo etwas näher. Auf Mikaela Shiffrin fehlen der Slowakin aber immer noch 334 Weltcuppunkte.

 

WISSENSWERTES: Anna Swenn-Larsson könnte heute die neunte schwedische Frau werden, die einen Weltcup-Slalom gewinnt, und die erste seit Frida Hansdotter, die am 10. Januar 2017 in Flachau erfolgreich war. Anna Swenn-Larsson konnte bereits beim letzten Slalom-Rennen in Flachau als Zweite auf das Podest steigen.

 

WISSENSWERTES: Nina Haver-Løseth war die letzte norwegische Frau, die im Slalom-Weltcup auf dem Podium stand, als sie am 10. Januar 2017 in Flachau Zweite wurde. Bisher konnte die Norwegerin, am 05.01.2016 in Sestriere, ein Slalom-Weltcup Rennen gewinnen. Heute könnte Haver-Løseth, nach ihrem Erfolg beim City Event Stockholm (30.01.2018), zum dritten Mal auf die höchste Stufe bei einem Weltcup-Rennen steigen.

 

WISSENSWERTES: Wendy Holdener hat im Slalom bisher 23 Ski Weltcup Podiumsplätze  eingefahren, auf einen Sieg muss die 26-Jährige aber noch warten. Dies ist derzeit der Rekord für die meisten Weltcup-Podestplätze in einer einzigen Disziplin ohne Sieg.

Die letzte Schweizer Skidame, die im Ski Weltcup ein Slalomrennen gewinnen konnte, war Marlies Öster. Am 20. Januar 2002 teilte sich die Eidgenossin den Sieg in Berchtesgaden mit der US-Amerikanerin Kristina Koznick. Damit ist die Schweiz seit 159 Damen-Slalom-Weltcuprennen ohne Sieg.

 

WISSENSWERTES: Die letzten 25 Slalomrennen der Damen wurden entweder von Mikaela Shiffrin (19) oder Petra Vlhova (6) gewonnen. Die Siegesserie der beiden Ausnahmeskifahrerinnen begann am 10. Januar 2017 in Flachau, wo mit Frida Hansdotter letztmals eine andere Frau auf der höchsten Stufe des Siegespodest stand.

Petra Vlhova konnte die letzten beiden Slalomrennen in Zagreb und Flachau für sich entscheiden. Ein Sieg beim heutigen Torlauf in Kranjska Gora wäre der erste Hattrick in ihrer Karriere.

Petra Vlhova fuhr bei zwölf der letzten vierzehn Ski Weltcup Slaloms auf das Podium. Einzig in Maribor (2. Februar 2019) als Fünfte, und Levi (23.11.2019) wo sie im 2. Durchgang mit Zwischenbestzeit ausschied, stand sie nicht auf dem „Stockerl“.

Petra Vlhova ist mit sieben Slalom-Weltcupsiegen, die erfolgreichste Rennläuferin die heute in Kranjska Gora an den Start gegangen ist. Nur Nina Haver-Løseth (2016 Santa Caterina) und Erin Mielzynski (2012 Ofterschwang) konnten bereits einen Weltcup-Slalom gewinnen.

 

WISSENSWERTES: Die letzte ÖSV-Dame die sich über einen österreichischen Slalomsieg freuen durfte war Nicole Hosp. Sie gewann am 30. Januar 2014 den Weltcup-Torlauf in Aspen.

Katharina Liensberger wurde am 4. Januar beim Slalom in Zagreb Dritte, ihr zweiter Weltcup-Podestplatz in dieser Disziplin nach einem dritten Platz in Flachau im vergangenen Jahr.

Katharina Truppe holte am 23. November 2019 in Levi (3.) ihr einziges Slalom-Podium im Weltcup.

 

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