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Anna Veith nutzt das Klettern zur Selbstfindung

© Ch. Einecke (CEPIX) / Anna Veith

© Ch. Einecke (CEPIX) / Anna Veith

Cortina d’Ampezzo – Seit jeher liebt die österreichische Ausnahmeathletin Anna Veith Italien. Sie hat nun die Berge rund um Cortina d’Ampezzo bestiegen, um über die neue Ski Weltcup Saison nachzudenken. Vor nunmehr drei Jahren hat sie ihren Schatz Manuel in Südtirol geheiratet und mehrere Male in Italien Urlaub gemacht.

Nun hat sie mehrere Gipfel der Dolomiten bestiegen, um in Kürze wieder ihre Skier anzuschnallen. Die 30-Jährige Skirennläuferin aus dem Salzburger Land kehrt nach ihrer x-ten Verletzung zurück und will wieder erneut angreifen. Wir erinnern uns noch an den Schockmoment im Jahr 2015, als sich Veith im Oktober schwer am rechten Knie verletzte.

Im Januar dieses Jahres riss sie sich in Pozza di Fassa das Kreuzband und konnte nicht am saisonalen Höhepunkt teilnehmen. Bei der Weltmeisterschaft in Åre wurde sie zum Zuschauen verbannt. Jetzt aber genoss die Österreicherin die Zeit in den Bergen, um zu entspannen und nach der Rehabilitationsphase mit Freunden zu klettern.

Es ist unwahrscheinlich, dass die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin bereits in Sölden am 26. Oktober an den Start gehen wird. Im August will sie wieder auf den Brettern stehen. So wird sie mit den ÖSV-Speeddamen nicht am Stilfser Joch trainieren, sondern nach Saas Fee weiterziehen. Zudem wird sie zum rot-weiß-roten Aufgebot zählen, das am 8. August nach Ushuaia aufbricht und in Südamerika seine Trainingszelte aufschlägt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.neveitalia.it

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