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Anna Veith wandert mit Bergschuhen und Mikrofon in die Berge

© Kraft Foods / Anna Veith wandert mit Bergschuhen und Mikrofon in die Berge

© Kraft Foods / Anna Veith wandert mit Bergschuhen und Mikrofon in die Berge

Rohrmoos – Am Samstag schnallte sich die österreichische Skirennläuferin Anna Veith einen Rucksack und Wanderschuhe an. Zusammen mit Ö3-Moderator Tom Walek marschierte sie auf die Hochwurzen. Hierbei gab sie dem Radiomann Einblicke in ihr neues Hobby, den Skirennsport und die Zeit nach ihrer schweren Verletzung.

Das Duo legte annähernd 700 Höhenmeter zurück. Veith erzählte, dass es absolut Tage gäbe, in denen ihr die Motivation schwerer fällt. Dennoch genießt die Österreicherin es, in der Natur zu trainieren und ihr Ziel, wieder Ski fahren zu können, zu erreichen. Als neues Hobby hat die gebürtige Salzburgerin den Golfsport für sich entdeckt. Am Anfang dachte sie, dass es nicht einmal ein Sport ist. Im Laufe der Zeit hat sie wahrgenommen, dass es schwer ist, den fehlerfreien Abschlag zu finden. Aber die gestandenen Golfprofis müssen sich keine Angst um ihre Existenz machen.

Einst hatte die 1989 geborene Skirennläuferin auch etwas mental gemacht. Doch sie kam zum Entschluss, dass sie am besten damit fahre, wenn sie sich von keinem etwas dreinreden lässt. Wenn man an das Saisonfinale im französischen Méribel vor einem Jahr denkt, in dem es um zwei Kugeln ging, erzählte Veith, konnte ihr keiner sagen, was sie denken soll. So versuchte sie sich in eine Art Tunnel zu begeben und fand dort, was sie brauchte.

Der Sommerurlaub 2016 ist Geschichte. Das nächste Schneetraining steht schon an. Im Kader für Chile ist Veith gesetzt, aber sie wird sich temporär entscheiden, ob sie den Abstecher ins ferne Südamerika mitmacht oder nicht. Beim Trainingslager im schweizerischen Zermatt Mitte August will sie nicht bloß frei Ski fahren, sondern auch die Stangen umkurven.

Die 27-jährige Athletin ist demzufolge vollmotiviert. Sie ist auf dem Weg zurück, und nachdem sie sich im Oktober des letzten Jahres das rechte Knie verletzte, musste sie eine ganze Saison aussetzen. Die ÖSV-Starterin, die in ihrer langen und erfolgreichen Karriere Doppelweltmeisterin, Olympiasiegerin und zweimal den großen Kristallbecher in die Höhe stemmen konnte, brennt auf ihr Comeback.

Bericht für skuiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: oe3.at, www.skionline.ch (Auszug)

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