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Annemarie Moser-Pröll zwischen Skirekorden, Schicksalsschlägen und Schwammerln

Annemarie Moser-Pröll zwischen Skirekorden, Schicksalsschlägen und Schwammerln

Annemarie Moser-Pröll zwischen Skirekorden, Schicksalsschlägen und Schwammerln

Kleinarl – Die österreichische Jahrhundertsportlerin Annemarie Moser-Pröll lebt bescheiden und zufrieden in der idyllischen Bergwelt von Kleinarl. Die ehemalige Skirennläuferin gewann 62 Weltcupsiege und wurde, was diese Bestmarke betrifft, nur von Lindsey Vonn überholt. Neben sechs großen Kristallkugeln, zwölf Siegen in Disziplinenwertungen und Olympia-Abfahrtsgold 1980 in Lake Placid gewann sie auch im Jahr 1999 die Wahl zur Weltwintersportlerin des 20. Jahrhunderts.

Nach der Karriere baute sich Moser-Pröll eine kleine Existenz auf und führte mit ihrem Mann Herbert ein Café. Bald erblickte Tochter Marion das Licht der Welt. Doch auch schwere Stunden charakterisieren das Leben der einst so erfolgreichen Athletin. Im Jahr 2008 starb ihr Gatte nach kurzer, schwerer Krankheit. Er wurde 63 Jahre alt. Moser-Pröll erzählt, dass dieser Schicksalsschlag in ein großes Loch fallen ließ. Doch das Leben geht weiter. Im Einvernehmen mit ihrer Tochter wurde das Café verkauft. Sie nahm am öffentlichen Leben teil und fand Anschluss zu jenen Sportlerkreisen und resümiert im Anschluss: Ich bin fast nie weg gewesen.

So nahm sie als Fan bei der Ski-WM in Vail und bei den Olympischen Spielen im russischen Sotschi teil. Außerdem standen Jury-Einsätze bei Sportlerehrungen und Oldtimer-Rallyes statt. Es macht viel Spaß, so auch die Gratulation anlässlich des 85. Geburtstages von „Downhill-Charly“ Kahr. Heute genießt sie auch die Zeit mit ihrer Tochter und ihrem Enkel. Moser-Pröll, die neben ihrer Tochter wohnt, pflegt den Garten, geht gerne in den Wald, um Beeren und Pilze zu sammeln.

Skitouren und hie und da eine gesellige Runde runden ihre Tätigkeiten ab. Die Jagd mit der noch auszubildenden und später zum Einsatz kommenden Jagdhündin  Dinka und auch Tennis sind auch Interessengebiete. Und so versucht sie, aus jedem Tag etwas für sich zu gewinnen. „Carpe diem“ – Nutze den Tag, würden die alten Römer als Lebensmotto der Kleinarler Ehrenbürgerin sagen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.salzburg.com

 

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