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Armand Marchant freut sich auf sein Ski Weltcup Comeback

Armand Marchant freut sich auf sein Ski Weltcup Comeback (Foto: © Armand Marchant / Facebook)

Armand Marchant freut sich auf sein Ski Weltcup Comeback (Foto: © Armand Marchant / Facebook)

Thimister-Clermont– Der 21-jährige Armand Marchant kommt aus Belgien und ist der beste Skirennläufer seines Landes. Im Dezember 2016 belegte er in Val d’Isère den ausgezeichneten 18. Platz im Slalom. Eine vielversprechende Karriere stand an, doch diese wurde jäh unterbrochen. Beim Riesenslalom in Adelboden wenige Wochen später kam Merchant zu Sturz. Die Verletzung war so schwer, dass er zwei Jahre aussetzen musste. Sogar ein vorzeitiges Karriereende stand im Raum.

Doch der Wallone gab niemals auf. Vor einigen Wochen feierte er beim Australian New Zealand-Cup sein Comeback. Auf Anhieb gelangen dem Belgier hervorragende Ergebnisse. Im Slalom mischte er mit und auch im Super-G feierte er einen überraschenden Sieg. Armand Marchant befindet sich aufgrund der guten Resultate fernab der Heimat auf dem 55. Platz in der Slalomrangliste. So gut war er noch nie klassiert.

Damit ist der Belgier in Levi mit von der Partie, wenn Mitte November die besten Torläufer der Welt an den Start gehen und ihr erstes Rennen in der neuen Ski Weltcup Saison absolvieren. In Schweden will er auch bei den Europacuprennen fahren. Marchant denkt von Rennen zu Rennen. Ein Langzeitprogramm kommt für den Skirennläufer aus Thimister-Clermont bei Lüttich nicht infrage.

Der Überraschungserfolg im Super-G eröffnet dem Belgier auch andere Perspektiven. Er berichtet, dass er sich bislang immer auf technische Disziplinen konzentrierte und im Sommer nur ein bisschen im Speedbereich gearbeitet habe. Der Super-G hat durchaus seine Nutzen, wenn es um das Gefühl für die Geschwindigkeit geht.

Im Hinblick auf den bevorstehenden Winter will Marchant auch für die Kombinationen trainieren, denn im Weltcup wird die Kombination aus dem Super-G und einem Torlauf zusammengesetzt. Der 21-Jährige möchte gerne auch bei diesen Rennen an den Start gehen, insbesondere da er hier einen Startplatz einnehmen könnte. Aber derzeit ist sein Fokus voll und ganz auf Levi gerichtet. Das Comeback wird Mitte November erfolgen; er kann es kaum erwarten.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: neveitalia.it

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