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Armin Assinger, „der österreichische Günther Jauch“ wird 50, wir gratulieren!

Armin Assinger feiert seinen 50. Geburtstag

Armin Assinger feiert seinen 50. Geburtstag

Hermagor – Am heutigen 7. Juni, so unsere dicke Chronik, wird Armin Assinger 50 Jahre alt. Der einstige ÖSV-Abfahrer ist ein bunter Hund und jedem TV-Zuschauer als ironischer und charismatischer Moderator der ORF-Millionenshow bekannt. Auch sein Bruder Roland war als Skirennläufer im Weltcup aktiv.

Nach seinem Abitur 1982 arbeitete er bis 1996 als Gendarm. Seine sportliche Laufbahn wurde zwar von schweren Verletzungen überschattet, doch Assinger gewann in der Summe vier Weltcupabfahrten. Wesentlich erfolgreicher ist der Kärntner in der TV-Welt. So konnte er schon achtmal den begehrten Fernsehpreis „Romy“ für sich entscheiden. Doch nun zum Sportlichen:

Im Jahr 1976, Landsmann Franz Klammer hatte gerade die Olympiaabfahrt in Innsbruck am Patscherkofel für sich entschieden, siegte Assinger, gerade einmal zwölf Jahre alt, bei den Kärntner Schülermeisterschaften im Riesentorlauf. Sechs Jahre später sicherte er sich die Silbermedaille in der Abfahrt im Rahmen der Junioren-WM. Dieses Mal war Assinger bereits ein Abfahrer. Im Dezember 1984 gehörte er bereits dem ÖSV-Kader an und debütierte auf der Saslong in Gröden im Weltcupzirkus. Seine ersten Punkte holte er auf gleichem Terrain ein Jahr später. Im Februar 1986 fuhr der Kärntner Gendarm im schwedischen Ǻre auf Rang drei und freute sich über seinen ersten Podestplatz. Die Freude währte nicht so lange, zumal sich der baumlange Skirennläufer im November des gleichen Jahr das Kreuzband im rechten Knie riss.

Das Comeback war mühselig, doch Assinger erreichte in der Folge wieder konstant gute Leistungen. 1989, das Training auf der Lauberhornstrecke in Wengen stand auf dem Programm, kam der Österreicher erneut zu Sturz. Knöchelverletzungen und mehrere Bänderrisse in beiden Knien waren die Folge. Die Verletzungen waren so gravierend, dass zwei Jahre an keinen Weltcupstart gedacht werden konnte. Doch Assinger biss die Zähne zusammen, kämpfte und quälte sich durch die Reha und kehrte zur Saison 1991/92 wieder zurück. Der Kampf gab im schlussendlich recht. Kurz vor Weihnachten 1992 gelang Assinger im zweiten Super-G der Saison 1992/93 in Bad Kleinkirchheim seinen ersten Sieg im Weltcupzirkus. Drei weitere Weltcupsiege folgten.  Überdies erreichte er bei seinem Triumph in der Sierra Nevada im Jahr 1993 die je bei einem Rennen gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit. 112,37 km/h! Diesen Wert muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen war Assinger nicht so erfolgreich. Für den zweifachen Vierten im Abfahrtsweltcup (1992/93; 1994/95) reichte es im Zeichen der fünf Ringe im norwegischen Lillehammer 1994 zu den Rängen elf bzw. 15 im Super-G bzw. in der Abfahrt. Bei den Welttitelkämpfen im japanischen Morioka, die durch Wetterkapriolen gekennzeichnet waren, kam er in der Abfahrt auf Platz 14. Der Super-G wurde gar nicht ausgetragen. Eine weitere Chance auf WM-Edelmetall erfüllte sich nicht, zumal die Rennen in der Sierra Nevada witterungsbedingt um ein Jahr verschoben wurden und erst 1996 stattfanden.

Zum Ende der Saison 1994/95 beendete der Kärntner seine aktive Laufbahn als Skisportler.

TV-Erfahrung sammelte Assinger bereits während seiner zweiten Verletzungspause. Mit Robert Seeger und ihm wuchs ein kongeniales Duo heran, welches sich durch patriotische Anfeuerungen bis zu verbalen Hochgenüssen auszeichnete. Assingers Analysen sind tiefschürfend, fachlich korrekt und auch immer wieder unterhaltend, zumal er immer seine Kärntner Mundart bei weitem nicht ablegt. Seit 2002 moderiert das heutige Geburtstagskind die Millionenshow im ORF und ist in etwa der österreichische Günther Jauch. Durch den gezielten und bewussten Einsatz des Dialekts bekam er auch die Bayerische Sprachwurzel. Das war im Jahr 2009; der Preis wurde vom Förderverein Bairische Sprache und Dialekte vergeben. Die Goldene Romy als beliebtester Sportmoderator bzw. Show- und Talkmaster ist auch eine Auszeichnung, die sich der Kärntner redlich verdient hat.

Wir von skiweltcup.tv wünschen dem charismatischen Armin Assinger alles Gute zu seinem runden Geburtstag, eine ordentliche Portion Schmäh weiterhin und viel Erfolg bei der Millionenshow, seinen vielen Tätigkeiten und hoffen, dass er dem alpinen Skisport durch seine profunden und heiteren Analysen weiterhin treu bleibt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andras Raffeiner  

 

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