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Atle Skaardal, Markus Waldner und Gunter Hujara blicken in die Zukunft

© Ch. Einecke (CEPIX) / Günter Hujara sagt Servus als FIS Herren Renndirektor

© Ch. Einecke (CEPIX) / Günter Hujara sagt Servus als FIS Herren Renndirektor

Am Rande des FIS Kongress in Barcelona unterhielt sich FIS-Alpine.com mit Damen Renndirektor Atle Skaardal, mit Herren Renndirektor Markus Waldner und Gunter Hujara der nach der Saison 2013/14 sein Amt niederlegte und der FIS als „Alpine Technical Experte“ zur Verfügung stehen wird

Markus, das ist Ihr erster „offizieller“ Auftritt in der neuen Rolle als Herren Renndirektor. Wie haben sich die ersten Tage in Barcelona erlebt?

Markus Waldner: „Hier in Barcelona ist es tatsächlich mein erster Auftritt in der neuen Rolle. Nach dem Günter Hujara in Ruhestand ist, habe ich hier beim FIS Kongress einiges zu tun. Es ist eine große Herausforderung aber ich hatte auch genügend Zeit mich darauf vorzubereiten. Ich führe viele Gespräche mit unseren FIS-Partnern, mit den Organisationskomitees und in der Regel versuche ich alle offenen Fragen abzuarbeiten, so dass wir eine gute Basis für die neue Saison haben. Natürlich war es auch wichtig die Details für den Höhepunkt der Saison, die WM 2015 in Vail, abzusprechen.“

Guenter und Atle, die letzte Saison liegt nun ein paar Monate hinter euch. Wie sind eure bleibenden Eindrücke?  

Günter Hujara: „Die letzte Saison war aufgrund der Wetterlage und der ungewöhnlich warmen Temperaturen sehr schwierig. Wir hatten viele Rennen bei Temperaturen über 0 Grad. Wenn das Wetter nicht auf unserer Seite ist, wird es immer schwierig weltcupwürdige Rennen zu veranstalten.  Aber mit dem enormen Aufwand der Organisationskomitees und der vielen freiwilligen Helfern konnten wir die Herausforderungen meistern. Ich bin heute noch stolz darauf, dass wir am Ende der Saison in der Lage waren, alle ursprünglich geplanten Veranstaltungen durchzuführen.“

Atle Skaardal: „Ich muss sagen, es war eine tolle Saison, mit den Olympischen Winterspielen als Highlight und einigen klassischen Rennen im Kalender. Auch die spannende Ausgangslage bei der Vergabe der Weltcupkugeln in Lenzerheide, machten die Saison sehr spannend. Mit dem instabilen Wetter hatten wir nach Neujahr unsere Probleme. Wir mussten oft Rennen verschieben und auch in letzter Minute Änderungen im Kalender vornehmen. Dies war für die Organisatoren, die Rennfahrer und Teams sowie für das technische Personal nicht einfach.“

Welche Herausforderungen warten in der neuen Saison auf Sie?

Atle Skaardal: „Wie gesagt hatten wir schon im letzten Jahr viele Probleme mit dem Wetter. Nun gibt es aber auch viele personelle Umstellungen in der neuen Saison. Jan Tischhauser ist nach dieser Saison offiziell in Rente gegangen, hatte aber leider schon im Oktober 2013 mit seiner Krankheit zu kämpfen. So konnte er seine letzte Saison nicht so beenden wie wir alle uns dies gewünscht hätten. Ich möchte mich noch einmal bedanken und meine Wertschätzung für seine Arbeit aussprechen. Ich wünsche ihm alles Gute und Gesundheit in seinem Ruhestand. Jean-Philippe „Pilu“ Vulliet der bereits in der letzten Saison eingesprungen ist, wird uns jetzt als volles Team-Mitglied zur Verfügung stehen. Ich bin zuversichtlich, dass er in der Lage ist, die Lücke die Jan hinterlässt mit großem Wissen und Leidenschaft zu füllen.“

Der Kongress in Barcelona ist eine großartige Gelegenheit nötige Änderungen anzusprechen.

Atle Skaardal: „Es gibt verschieden Sachen aus dem Bereich des Sports anzusprechen. Das Hauptthema ist wie gewohnt der Rennkalender, aber auch neue Veranstalter und Kandidaten für künftige Weltcup-Rennen stellen sich vor. Wir diskutieren über Vorschläge für neue Formate und haben auch eine erweiterte Diskussionen rund um die Parallelveranstaltungen. Es werden auch kleine Regeländerungen stattfinden, aber nichts von großer Wirkung.“

Was haben Sie für Pläne für die nächsten Jahre und welche Herausforderungen sehen Sie?

Markus Waldner: „Wir werden versuchen, die hohe Qualität die Günter Hujara und sein Team in den 20 Jahren gezeigt haben, aufrechtzuerhalten. Es wird wichtig sein, die Standards hoch zu halten, unsere Organisationskomitees zu unterstützen und gleichzeitig neue Herausforderungen anzugehen. Wir haben ein offenes Ohr für die Athleten, für den Markt aber auch für die Fernsehstationen. Auch Änderungen bzw. neue Formate stehen zur Diskussion. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf die neuen Herausforderungen.“

Guenter, du hast dein letztes Jahr als FIS Renndirektor der Herren hinter dir. Was wirst du am meisten vermissen und auf was freust Du dich in der Zukunft?

Günter Hujara: „Natürlich baut man über die Jahre mit seinem Team, mit den Kollegen und Freunden eine sehr enge Beziehung auf. Ich werde die Zusammenarbeit mit den nationalen Verbänden vermissen, wo man gemeinsam Verbesserungen und Lösungen für zukünftigen Veranstaltungen diskutiert hat. Diese Zeit bleibt mir immer in guter Erinnerung. Ich werde auch die enge Zusammenarbeit mit den Athleten vermissen. 23 Jahre lag mein Fokus auf ihrer Sicherheit und ich habe immer versucht ihnen bestmögliche faire Bedingungen anzubieten. Mir werden die Momente fehlen, wo ich sah dass sie mit dem zufrieden waren, was wir für sie vorbereitet haben.

Ich nehme jetzt die Position als „Alpine Technical Expert“ ein und werde hier mit den Veranstaltern der Olympischen Winterspielen in Pyeongchang und potenzielle Kandidaten für die FIS-Weltmeisterschaften zu tun haben . Ich werde aber auch andere Projekte betreuen, und die Race-Direktoren sowie das FIS-Management unterstützen, z.B. in der Prävention von Verletzungen, diese Arbeit ist für unseren Sport sehr wichtig.“

Quelle:  www.FIS-Ski.com 

 

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