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Atle Skaardal und Günter Hujara im FISAlpine Interview

FIS Renndirektor Günter Hujara

FIS Herren Renndirektor Günter Hujara

Am Samstag fällt auf dem Rettenbachferner in Sölden der Startschuss für die Olympiasaison 2013/14. Kurz vor Saisonbeginn standen die FIS-Renndirektoren der Damen und Herren, Atle Skaardal und Günter Hujara, dem Portal FISAlpine.com für ein Gespräch zur Verfügung.

FISAlpine.com: Nur noch ein paar Tage bis zum Weltcupauftakt in Sölden. Mit welchen Gedanken und Vorstellungen gehen Sie in das kommende Wochenende?

Atle Skaardal: „Im Laufe der Jahre hat sich Sölden als Fixpunkt im Skiweltcup etabliert. Hier starten wir in die FIS Alpine Weltcup-Saison und können uns bereits Ende Oktober in den Medien mit spektakulären Bildern präsentieren. Auch für die Teams ist es eine gute Gelegenheit, die Arbeit des Sommers auf den Prüfstand zu stellen. Nach Sölden haben die Trainer, Betreuer und Techniker noch ausgiebig die Möglichkeit, am Material oder auch dem Training zu arbeiten, bevor die Saison mit vollem Elan startet.“

Günter Hujara: „Es ist wichtig, die Saison mit einem guten Rennen zu starten. In meinen 23 Jahren als Renndirektor habe ich fast tausend Rennen hinter mir. Jedes Rennen ist wichtig, vor allem auch die Arbeit, die in der Woche vor dem Rennen auf uns wartet. Sölden ist das erste Rennen meiner letzten Saison in dieser Position, und ich werde meiner Philosophie treu bleiben. Wir haben auf dem Rettenbachferner winterliche Bedingungen, und alles ist bereit für ein großes Ereignis.

Auf was freuen Sie sich, in der Saison 2013/14 am meisten, und was ist Ihr persönliches Highlight?

Günter Hujara: „In dieser Saison werden sicher die Olympischen Winterspiele in Sotschi der Höhepunkt sein. Die Rennläuferinnen und Rennläufer müssen sich für dieses Großereignis qualifizieren, und gerade bei den großen Nationen wird der Qualifikationsdruck steigen. Ich bin mir sicher, dass wir vor und auch während der Spiele tolle Leistungen sehen werden. Jeder will in Top-Form sein. Ich bin auch gespannt, welche neuen Gesichter sich in den Vordergrund fahren. In einer Saison mit einem Großereignis fahren oft Leute ins Rampenlicht, mit denen man vor dem Saisonstart nicht rechnet.“

© Kraft Foods / Atle Skaardal

© Kraft Foods / Atle Skaardal

Atle Skaardal: „Der Ski-Weltcup ist für sich selbst schon ein Highlight. Verschiedene Rennfahrerinnen spekulieren mit dem Gesamtweltcup. Ich persönlich freue mich auf den Mannschafts-Nationen-Wettbewerb in Innsbruck. Das wird sicher ein großer Event für die Teams und für die Zuschauer. Auch die WM-Generalprobe in Beaver Creek, bei der die Damen erstmals auf der neuen WM-Abfahrtspiste an den Start gehen, wird sehr interessant. Aber das absolute Highlight der Saison sind natürlich die Olympischen Spiele in Sotschi.

Gibt es irgendwelche besonderen Herausforderungen an die neue Saison?

Günter Hujara: „Die größte Herausforderung, die wir nicht beeinflussen können, bleibt das Wetter! Wir wollen immer die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen. Alle Mitarbeiter und freiwilligen Helfer werden alles geben, um den Athleten eine einwandfreie Piste zu bieten. Aber das Wetter selbst ist etwas, worauf wir keinen Einfluss haben.“

Atle Skaardal: „Wir haben in der Vergangenheit den Fokus auf die Sicherheit gelegt und auch in Zukunft liegt unsere Priorität in der Sicherheit. Wir arbeiten eng mit den Organisatoren zusammen, um die bestmöglichen Bedingungen zu gewährleisten. Skifahren ist und bleibt aber ein Sport mit einem höheren Verletzungsrisiko. Bei jedem Rennen müssen wir uns neu auf die Situation einstellen. Auch das Produkt Ski-Weltcup wollen wir weiter verbessern. Der Wettbewerb mit anderen Sportarten ist hart, und wir arbeiten daran, unseren Zuschauern ein abgerundetes und angenehmes Wochenende zu bereiten.“

Im vergangenen Monat wurde das neue FIS-Personal im technischen Bereich bekanntgegeben. Freuen Sie sich schon auf die neuen Veränderungen, die in dieser Saison bevorstehen?

Günter Hujara: „Die Zusammensetzung des neuen Teams, das mich, Hans Pieren und Helmuth Schmalzl ersetzen wird, war keine Sache von heute auf morgen, sondern ein Prozess, der eineinhalb Jahre dauerte. Wir wollten einen klaren Plan, damit sich die neuen Leute in ihre Aufgaben einarbeiten können. Sie können uns in dieser Saison über die Schulter schauen und auf diese Weise von unserer Erfahrung profitieren. Zudem konzentrieren wir uns darauf, dem neuen Team so etwas wie ein Erbe zu hinterlassen, welches an die zukünftigen Bedürfnisse des Skisports angepasst sein wird. Denn ich bin der Meinung, dass das Ziel darin liegt, in Zukunft noch besser als in der Vergangenheit zu sein.“

Atle Skardaal: „Ich bin sehr zufrieden mit der Zusammensetzung des Teams, das in der Saison 2014/15 in den Startlöchern steht. Jan Tischhauser zeichnet sich durch seine hohe Motivation aus und er geht voller Enthusiasmus in seine 21. Saison im Damenweltcup. Wir sind guter Dinge, dass Jean-Philippe Vulliet gut zu unserem Team passt, wenn er Jan Tischhauser ablöst. Er ist sehr fachkundig, bescheiden und eine gute Ergänzung für unsere Mannschaft. Der Plan sieht vor, dass Jan uns bei so vielen Speedrennen wie möglich begleiten und unterstützen wird. Es ist ein großer Vorteil, wenn Philippe seine Erfahrungen direkt vor Ort sammeln kann. So kann er leichter in die neue Rolle hineinwachsen.“

Quelle:  www.FISAlpine.com

 

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