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Atle Skaardal und Markus Waldner schauen besorgt nach Nordamerika

FIS-Renndirektor Markus Waldner

FIS-Renndirektor Markus Waldner

Lake Louise/Beaver Creek/Killington – Wenn man über den großen Teich blickt, bekommt nicht nur FIS-Herren-Renndirektor Markus Waldner Sorgenfalten. Weder in Lake Louise noch in Beaver Creek liegt genügend Schnee. Und auch die Ostküste mit dem neuen Weltcupstandort Killington hat noch wenig Besuch von Frau Holle bekommen. Und wenn wir den Wetterfröschen Glauben schenken wollen, dann ist weiterhin warmes Wetter angesagt. Zehn Überseerennen sind ernsthaft in Gefahr.

Das Wetter kann man nicht bestellen. Diesen Eindruck haben auch die Veranstalter in Levi bekommen. Im letzten Jahr fielen die Rennen in Levi wegen Schneemangels aus, und heuer haben wir Temperaturen um – 16°C.

Zurück nach Nordamerika: FIS-Damen-Renndirektor Atle Skaardal ist auch nicht glücklich. Er weiß, dass die Organisatoren in Killington hart arbeiten. Doch es stimmt ihn traurig, weil die Rennpiste derzeit dort mehr grün als weiß ist. Man kämpft um jeden Minusgrad, verrät der Norweger. In Beaver Creek gibt es auch keine winterliche Verhältnisse, selbst wenn die Einsätze auf der berühmten Raubvogelpiste eine Woche später anstehen.

Es ist nicht einfach. Das Gepäck ist schon dort, erzählt ÖSV-Herrencoach Andreas Puelacher. Die Strecken für Super-G und Riesenslalom sind fertig. Man hofft, dass auch die Abfahrtspiste fertig wird. Man kann aber nicht nur spekulieren. Die Schneekontrolle in Kanada, die für morgen anberaumt wurde, wird erst am Dienstag stattfinden. Dann weiß man auch schon mehr. Ein Ersatzrennen in Europa wäre denkbar, und wenn man Spekulationen Glauben schenken mag, könnte Val d’Isère einspringen. Aber das ist alles noch Zukunftsmusik.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.sportnet.at

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