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Auch die Kanadier sind bereit für die neue Saison

© HEAD / Dustin Cook (USA)

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Ottawa – Das kanadische Weltcupteam 2015/16 besteht aus sieben Damen und zwölf Herren. Einige Namen sind neu, andere kommen nach langer Verletzungspause zurück und wiederum andere sind mehr als nur bekannt. Bei den Frauen wollen (in alphabetischer Reihenfolge) Candace Crawford, Marie-Michèle Gagnon, Valérie Grenier, Erin Mielzynski, Marie-Pier Préfontaine, Laurence St. Germain und Mikaela Tommy für Akzente sorgen.

Bei den Herren möchten Philip Brown, Dustin Cook, Erik Guay, Jan Hudec, Morgan Megarry, Manuel Osborne-Paradis, Trevor Phil, Morgan Pridy, Ford Swette, Broderick Thompson, Benjamin Thomsen und Tyler Werry gut abschneiden. Vor allem von den Speedspezialisten kann man sich einiges erwarten. Erik Guay hat in der Vergangenheit Großes geleistet und will wieder an alte Erfolge anknüpfen. Dustin Cook hat bei der Ski-WM in Vail/Beaver Creek 2015 die Silbermedaille geholt, und auch die jungen „Ahornblätter“ sind mehr als nur hungrig, wenn in Kürze der neue Ski-Winter 2015/16 beginnt.

Der kanadische Ski Alpin Direktor Martin Rufer sieht, dass bei den Frauen Marie-Pier Préfontaine, Erin Mielzynski und Marie-Michèle Gagnon eine Führungsrolle übernommen haben und durchaus eine Kapazität an den Tag legen, um aufs Podest zu fahren. Die jungen Mädls wollen sich beweisen und hie und da auch positiv überraschen. So hat etwa Candace Crawford im vergangenen Jahr die Nor-Am Cup-Rennserie vor Mikaela Tommy für sich entschieden. Hier können wir durchaus auf das Duo gespannt sein. Beide haben sich zum Ziel gesetzt, konstant in den technischen Disziplinen in die Punkteränge zu fahren.

Auch bei den Herren erkennen wir mit Jan Hudec, Manuel Osborne-Paradis und Erik Guay gleich drei Veteranen. Rufener erkennt im Männerteam einen gesunden Mix aus Speed-, Technik- und Kombispezialisten. Cook will etwa seinen fünften Platz in der Super-G-Disziplinenwertung verbessern oder zumindestens halten, aber auch im Riesentorlauf zu den Top-15 aufschließen. Die Verantwortlichen im Team Canada hoffen, dass er bis zu den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang im Riesenslalom um die Medaillen mitfahren kann.

Manuel Osborne-Paradis erkennt in der neuen Saison, dass diese sehr wichtig sein wird. Gerade weil keine Ski-WM und keine Olympischen Winterspiele für einen Höhepunkt sorgen, hat man keinen Druck und kann befreit auffahren. So kann man seine Performance optimal verlagern, Punkte holen und die eigene Leistung steigern. Das ist in seinen Augen im Hinblick auf die nächsten Welttitelkämpfe, die 2017 im eidgenössischen St. Moritz stattfinden, sehr wichtig. Bald geht es in Sölden zu Sache, und alle hoffen, dass die Saison für die kanadischen Damen und Frauen mehr als nur erfolgreich verlaufen wird.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.alpinecanada.org

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