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Auch Morgan Pridy schmeißt das Handtuch

© Gerwig Löffelholz / Conrad Pridy

© Gerwig Löffelholz / Conrad Pridy

Whistler – Nach Larisa Yurkiw und Marie-Pier Préfontaine beklagt das kanadische Skiteam auch bei den Herren ein vorzeitiges Karriere-Ende. Der 1990 geborene Morgan Pridy, der sich auf die Speeddisziplinen spezialisiert hatte, hängt seine Skier an den Nagel. Er ging bei insgesamt 35 Weltcuprennen an den Start und klassierte sich fünf Mal in den Punkterängen. Seine beste Platzierung war der 16. Rang beim Super-G in Beaver Creek im Dezember 2014.

Sein um zwei Jahre älterer Bruder Conrad ist auch Skirennläufer. Bei der Ski-WM 2015 in Vail/Beaver Creek gehörte er der kanadischen Mannschaft an.  Im Super-G wurde er 22.; in der Abfahrt belegte er den 36. Platz. In der Kombi kam er nicht ins Ziel. Ein Jahr zuvor belegte er im Rahmen der Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi den beachtlichen zehnten Platz im Super-G.

Sowohl 2014 als auch 2016 gewann er den nationalen Abfahrtsmeistertitel. Dazu gesellen sich sechs Siege bei FIS-Rennen und fünf Erfolge bei Nor-Am-Rennen. Im Jahr 2013 belegte er den dritten Platz in der Gesamtwertung und in den Speeddisziplinen Abfahrt und Super-G jeweils den ersten Rang. Dadurch konnte er sich für den Weltcup qualifizieren.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: www.fantaski.it, eigene Recherchen

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