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Ausgemusterter Marcus Monsen hält an seinem Traum fest

Ausgemusterter Marcus Monsen hält an seinem Traum fest (Foto: © Marcus Monsen)

Ausgemusterter Marcus Monsen hält an seinem Traum fest (Foto: © Marcus Monsen)

Oslo – Der norwegische Skirennläufer Marcus Monsen bekam in der Ski Weltcup Saison 2019/20 keinen Kaderplatz in der schwedischen Nationalmannschaft. Nun trainiert der 24-Jährige mit dem Privatteam Global Racing, das sich aus Athleten aus unterschiedlichen Nationen zusammensetzt. Um sich seinen Traum weiterhin zu verwirklichen, muss er Geld aus der eigenen Kasse nehmen.

Der Wikinger geht davon aus, dass er in diesem Winter 500.000 Norwegische Kronen (ca. 50.000 Euro, Anm. d. Red.) ausgeben muss. Zudem erzählt er, dass die Lage sehr schwierig ist und er über keine Unterstützung seitens des Verbandes verfügt. Ferner gibt der Nordeuropäer bekannt, dass er das Geld für ein Studium oder eine Wohnung angespart hatte.

Die nicht erfolgte Einberufung in einen Kader hat Monsen schwer getroffen. Er glaubte sogar, gescheitert zu sein. Kjetil Jansrud versteht die Enttäuschung seines Landsmannes. Trotz der Widrigkeiten, die alles andere als optimal sind, möchte Monsen zuversichtlich bleiben.

Der 24-Jährige ging bisher bei 18 Weltcuprennen an den Start und holte bei Junioren-Weltmeisterschaften je drei Silber- und drei Bronzemedaillen. Als bislang beste Platzierung im Weltcup kann er den 17. Riesentorlauf-Rang, eingefahren im März 2017 in Kranjska Gora, für sich verbuchen. Im Europacup stand er bei drei Rennen auf der höchsten Stufe des Podests.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.nrk.no

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