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Azurblaue Skifahrerin Nadia Fanchini gibt nie auf

Azurblaue Skifahrerin Nadia Fanchini gibt nie auf

Azurblaue Skifahrerin Nadia Fanchini gibt nie auf

Montecampione – Ein Jahr nach dem zweiten Platz beim Riesentorlauf in Åre ist die italienische Skirennläuferin Nadia Fanchini wieder als Siegerin eines Rennens gefeiert worden. Sie gewann ihr Heimrennen, die Abfahrt von La Thuile und war am Ende überglücklich. Mehr als sieben Jahre waren vergangen, als die 1986 geborene Athletin ihr erstes Weltcuprennen für sich entschied; es war der Super-G von Lake Louise.

Nun hoffen alle, dass der Erfolg andauernd ist und sie kontinuierlich in ihren Disziplinen ordentlich punktet. Das könnte sich auch optimal auf die Gesamtwertung auswirken. Inzwischen ist die zweite der drei Fanchini-Schwestern voll im Sommertraining angekommen und arbeitet fleißig im physischen Bereich.

Sie fühlt sich gut, und schwitzt seit zwei Wochen im Training. Sie kann wegen ihrer Knieprobleme nicht das ganze Programm abspulen. Aber trotzdem gehen sich einige Einheiten in der Turnhalle und auf dem Rad aus. Seit 2010 arbeitet sie mit Paolo Patroni zusammen. Er ist es, der weiß, was für sie gut ist und was nicht. Wenn wir ihren ersten Kreuzbandriss ausklammern, betreute er sie nach jeder Operation und bei der daher gehenden Rehabilitation.

Nach den Italienmeisterschaften in der abgelaufenen Saison stand sie nicht mehr auf den Skiern. Trotzdem freut sie sich auf die Schnee-Einheiten Ende des Monats in Les Deux Alpes. Sie hofft, dass sie gut trainieren kann und wenn die Abfahrt bessere Ergebnisse bringt, will sie sich mehr auf diese Disziplin konzentrieren. Aufgeben, dieses Wort kennt die Italienerin nicht. Die Skirennläuferin weiß, dass sie körperlich noch nicht alles abrufen kann, aber sie will auch in der warmen Jahreszeit das Beste aus sich herausholen. Im Winter will sie dann die Disziplin verfolgen, in der sie das größte Potenzial ausschöpfen kann.

Im Weltcup möchte sie noch mal zeigen, was sie kann. Insgeheim hofft sie, dass die Zeit bis zum dritten Weltcupsieg nicht so lange dauert wie zwischen dem ersten und dem zweiten Erfolg. Die WM in St. Moritz ist wieder eine Chance. Diese hat sie schon zweimal nutzen können. So gewann sie bei den Welttitelkämpfen in Val d’Isère 2009 die Bronze-, vier Jahre später in Schladming die Silbermedaille.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: raceskimagazine.it

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