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Azurblaues Skiteam im Dauereinsatz

© Archivio FISI / Azurblaues Skiteam im Dauereinsatz

© Archivio FISI / Azurblaues Skiteam im Dauereinsatz

Sölden/Pitztal/Hintertux/Stilfser Joch – Bald beginnt die Saison 2015/16. Die Riesentorlauf-Elite versammelt sich am Rettenbachferner in Sölden. Roberto Nani, Florian Eisath, Luca De Aliprandini, Giovanni Borsotti, Manfred Mölgg, Riccardo Tonetti, Mattia Casse, Simon Maurberger, Andrea Ballerin und Massimiliano Blardone wollen für das italienische Skiteam die Kastanien aus dem Feuer holen. Doch bevor es losgeht, trainiert die Gruppe weiterhin. Man überlegt noch, ob man ein Grundlagentraining im Pitztal avisiert oder ob man gleich in Sölden trainieren wird. Im Pitztal würden auch die Slalom-Asse mit von der Partie sein.

Auch die zehn azurblauen Technikerinnen, welche für das Weltcup Opening nominiert worden sind, bereiten sich intensiv auf den Saisonstart vor. Von übermorgen Sonntag bis zum 16. Oktober schwitzen Sofia Goggia, Federica Brignone, Nadia Fanchini, Francesca Marsaglia, Marta Bassino, Manuela Mölgg, Nicole Agnelli, Karoline Pichler und die Schwestern Irene und Elena Curtoni am Hintertuxer Gletscher im Zillertal. Begleitet wird die Mannschaft von Trainer Gianluca Rulfi. Chiara Costazza, die ihren Weltcupeinsatz in der bevorstehenden Saison beim Slalom von Levi in Angriff nimmt, nutzt die Gelegenheit, um mit ihren zehn Teamkolleginnen zu trainieren. Das Trainingslager endet am kommenden Freitag.

Am Stilfser Joch kann man den Speedspezialisten bei der Arbeit zusehen. Sportdirektor Max Rinaldi nominierte für diese Übungseinheiten, die von Montag bis Mittwoch kommender Woche anstehen, Peter Fill, Werner Heel, Matteo Marsaglia, Silvano Varettoni, Christof Innerhofer und Dominik Paris. Der verantwortliche Coach Alberto Ghidoni und die Techniktrainer Patrick Staudacher, Lorenzo Galli und Christian Corradino dürfen nicht fehlen. Man möchte drei Tage Riesenslalom trainieren, um sich mit der Technik vertraut zu machen, nachdem das rund 20-tägige Trainingslager in den chilenischen Bergen durchaus sehr intensiv und teilweise kräftezehrend war.

Gute Nachrichten gibt es vom Südtiroler Christof Innerhofer, dem der Rücken nicht mehr so zwickt. Während dem Trainingslager in Südamerika verspürte der Ausnahmeathlet aus dem Pustertal keinerlei Schmerzen. Auch konnte er mit den Riesentorlaufspezialisten eine Einheit auf dem Hintertuxer Gletscher abspulen. Innerhofer erzählte, dass er nach dem Fanclubfest in Speikboden gleich ins Zillertal gefahren sei. Es war etwas gewöhnungsbedürftig, da er lange nicht mehr im Riesentorlauf unterwegs war. Trotzdem betont der 1984 geborene Skirennläufer, dass der Super-G nach wie vor seine Lieblingsdisziplin ist. Dies ist der Super-G deswegen, weil man die Kurven besser verbinden und die Skier gut einsetzen könne.

Für Innerhofer gibt es fast keine Verschnaufpause. Er ist heute mit dem Verband nach Verona gereist, um den Fototermin mit den Sponsoren wahrzunehmen. Allerhand Promis aus den Bereichen Sport und Unterhaltung haben sich angesagt. Am Sonntag wird der Pusterer auf das Stilfser Joch fahren und nach drei Tagen im Pitztal weitertrainieren. Alles läuft nach Plan, die Vorbereitung geht in die alles entscheidende und heiße Phase. Und was die guten Platzierungen im Weltcup betrifft, betont Innerhofer, dass er nach wie vor ein Wörtchen mitreden möchte. Wenn das kein gutes Omen ist.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: www.fisi.org, www.raceskimagazine.it

 

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