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Beat Feuz gelingt bei Heim-WM mit Abfahrtsgold der ganz große Wurf

Beat Feuz gelingt bei Heim-WM mit Abfahrtsgold der ganz große Wurf

Beat Feuz gelingt bei Heim-WM mit Abfahrtsgold der ganz große Wurf

St. Moritz – Zwei Jahre nach Patrick Küng geht die nächste WM-Abfahrtsgoldmedaille wieder in die Schweiz. Beat Feuz eroberte sie in einer Zeit von 1.38,91 Minuten. Der „Kugelblitz“, der gestern seinen 30. Geburtstag feierte, beschenkte sich somit selbst. Hinter dem jubelnden Eidgenossen raste Super-G-Weltmeister Erik Guay (+0,12) aus Kanada auf Platz zwei. Auf Position drei landete ÖSV-Starter Max Franz (+0,37), der auch über die Bronzemedaille glücklich sein kann.

Hinter dem Kärntner teilten sich der entthronte Weltmeister Patrick Küng und der Norweger Kjetil Jansrud (+ je 0,39) den vierten Rang und somit „Blech“. Jansruds Teamkollege Aleksander Aamodt Kilde (+0,49) schwang als Sechster ab. Eine gute Fahrt zeigte der Slowene Boštjan Kline (+0,52), der auf Position sieben landete. Bester Deutscher wurde Andreas Ferstl (+0,56), der als Achter ins Ziel kam.

Offizieller FIS Endstand: WM-Abfahrtslauf der Herren 2017 

Die Südtiroler Peter Fill (+0,65) und Dominik Paris (+0,89) enttäuschten etwas und landeten auf den Rängen neun und 13. Sie hatten sich insgeheim mehr ausgerechnet. Brice Roger (+0,82) aus Frankreich komplettierte die besten Zehn der heutigen WM-Abfahrt. Enttäuscht war auch Matthias Mayer. Der Österreicher, vor drei Jahren im russischen Sotschi Olympiasieger, kam mit einem Rückstand von 86 Hundertstelsekunden auf Feuz nicht über Platz elf hinaus.

Ein durchaus gelungenes WM-Debüt kann man dem DSV-Athleten Thomas Dreßen (12.; +0,88) attestieren, auch wenn er im Mittelteil vier Zehntelsekunden liegenließ. Mayers Mannschaftskollegen Hannes Reichelt (+1,06) und Vincent Kriechmayr (+1,15) fuhren auf die Positionen 15 und 17. Dazwischen positionierte sich der Deutsche Josef Ferstl (+1,13) auf Rang 16.

Die Eidgenossen Mauro Caviezel (+1,23) und Nils Mani (+1,35) platzierten sich auf den Rängen 19 und 21. Ihr Landsmann Carlo Janka (+1,73) war auch nicht gerade der Glücklichste und schien nicht unter den Top-20 auf. Als einzig positiv kann man aus seiner Sicht den Umstand bezeichnen, dass ein Swiss-Ski-Kollege gewonnen hat und dass er sich mit ihm freuen kann.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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