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Beat Feuz gewinnt Super-G in St. Moritz – Aleksander Aamodt Kilde freut sich über Super-G Kristall

Beat Feuz gewinnt Super-G beim Weltcupfinale in St. Moritz

Beat Feuz gewinnt Super-G beim Weltcupfinale in St. Moritz

Wie die Damen am Vormittag, konnten auch die Herren zur Mittagsstunde, ihren letzten Saison Super-G bei besten Bedingungen austragen. Am Ende des Rennens konnte sich Beat Feuz über den Sieg und Aleksander Aamodt Kilde über die kleine Super-G Disziplinenkugel freuen.

Der Schweizer Beat Feuz setzte sich in einer Zeit von 01:16,17 Minuten vor dem Norweger Aleksander Aamodt Kilde ( +0,10) und dessen zeitgleich auf Platz zwei klassierten Landsmann Kjetil Jansrud (+0,10) durch.

Beat Feuz: „So ein Wetter wie heute, geniale Piste – es hat wirklich alles zusammengepasst. Ich hätte mir nicht gedacht, dass im Super G in dieser Saison so etwas möglich ist. Ich habe mich in Kvitfjell erst im letzten Moment für das Finale qualifiziert. Und dann so ein Sieg vor den starken Norwegern. Ich habe mich bei der Besichtigung schon sehr gut gefühlt. Ich bin runde Linie gefahren, das war sicherlich gut. Kilde hat dann gezeigt, was oben möglich ist, aber er ist nicht fehlerfrei durchgekommen.“

Aleksander Kilde: „Es ist wirklich unglaublich – eine Traumsaison. Ich hätte mir so etwas nicht erwartet – aber nach Aksels Sturz war alles möglich. Alle drei Norweger in den Top 3 ist sehr schön. Wir sind ein kleines Team, aber wirklich stark.“

Der Franzose Adrien Théaux (+ 0,20) verpasste den Sprung auf das Podest um zehn Hundertstelsekunden und reihte sich vor dem Österreicher Marcel Hirscher (5. Platz – + 0.49) und Andreas Sander (6. – + 0.89) aus Deutschland auf dem vierten Rang ein.

Marcel Hirscher: „Den Umständen entsprechend bin ich sehr überrascht. Ich hatte ja kein Training. Unter dem Fahren hat es sich nicht gut angefühlt, aber ich habe mir das scheinbar gut eingeprägt. Allgemein wäre es für die Mannschaft besser, wenn der beste Österreicher weiter vorne wäre. Aber mir geht es um meine eigene Leistung und damit bin ich zufrieden. Dass es im Super G so gut läuft, können wir uns selbst nicht erklären. Wichtig war für uns, dass wir am Super-G-Projekt dran geblieben sind. Aber wenn ich so wenig in den Slalom investieren würde, dann würde gar nichts gehen. Der Riesentorlauf ist die Basis-Disziplin und bringt auch die Technik für den Super G. Wenn es ums Gleiten geht, verliere ich aber natürlich.“

Innerhalb der Top Ten klassierten sich der Südtiroler Peter Fill (7. – +0,95), Bostjan Kline (8. – + 1,00)  aus Slowenien, der Österreicher Romed Baumann  (9. – +1,04) und Thomas Tumler (10. – +1,13) aus der Schweiz.

Über Weltcuppunkte können sich auch Max Franz (11. – +1,20) aus Österreich, der Schweizer Ralph Weber (12. – +1,27), Christof Innerhofer (13. – +1,40) aus Südtirol, der Franzose Alexis Pinturault (14. – +1,47) und Carlo Janka (15. – +2,41) aus der Schweiz freuen.

Nach seinem Trainingssturz am Dienstag, und einer schmerzreichen Abfahrt am Mittwoch, hat der Südtiroler Dominik Paris heute auf einen Start verzichtet. Vincent Krichmayr und Andrew Weibrecht, die noch auf die kleine Weltcupkugel spekulieren konnten schieden ebenso wie, Mattia Casse aus Italien, der US-Amerikaner Travis Ganong, Erik Guay aus Kanada und die beiden Österreicher Hannes Reichelt und Patrick Schweiger aus.

Da beim Weltcupfinale nur die besten 25 Läuferinnen aus dem Weltcup, die Junioren-Weltmeisterin, sowie alle Rennläuferinnen mit mehr als 500 Weltcuppunkten an den Start gehen dürfen, durften sich heute nur die besten 15 Damen  über Weltcuppunkte freuen und nicht wie üblich die Top 30.

Aleksander Aamodt Kilde freut sich über Super-G Kristall

Aleksander Aamodt Kilde freut sich über Super-G Kristall

In der Disziplinenwertung haben die Norweger ihre Vormachtstellung bewiesen. Die kleine Super-G Kugel sicherte sich Alexander Aamodt Kilde mit 415 Weltcuppunkten gefolgt von seinen Landsleuten Kjetil Jansrud (- 40) und Aksel Lund Svindal (- 105), der seit seinem verletzungsbedingten Ausfall in Kitzbühel keine Rennen mehr bestreiten konnte.

In der Saison 2015/16 hat Aksel Lund Svindal die Super-G bewerbe bis zu seiner Verletzung dominiert. Der Norweger konnte die Rennen in Lake Louise, Gröden und Kitzbühel für sich entscheiden. In Beaver Creek machte Svindal eine Magenverstimmung zu schaffen. Dies und die besseren Wetterverhältnisse nutze Marcel Hirscher und feierte auf der Birds of Prey seinen ersten Speedsieg. Im koreanischen Jeongseon konnte sich der Schweizer Carlo Janka über den Sieg freuen. In Hinterstoder und Kvitfjell konnten sich mit Aleksander Aamodt Kilde und Kjetil Jansrud zwei weitere Norweger in die Siegerliste eintragen.

Aktuelle Information und Interviews folgen

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Herren in St. Moritz

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