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Beat Feuz lässt sich nicht unterkriegen, Medaille bei Heim-WM 2017 als Ziel

Beat Feuz schuftet hart für sein Comeback

Beat Feuz schuftet hart für sein Comeback

Schangau – Der Schweizer Skirennläufer Beat Feuz hofft, dass es ihm bald besser geht. Nach vielen Verletzungen schlug in diesem Spätsommer das Verletzungspech erneut zu. Beim Training in Chile zog er sich einen Teilabriss der Achillessehne zu. Doch der Emmentaler gibt nicht auf. Physiotherapie und Aufbautrainingseinheiten wechseln sich ab.

Feuz gibt zu, dass er schon einmal mit einem Rücktritt geliebäugelt hatte. Aber er will wieder Rennen fahren. Dafür kämpft der Eidgenosse. Im Fernsehen betonte der Emmentaler, dass er beim Klassiker auf dem Lauberhorn 2016 in Wengen wieder mit dabei sein möchte. Es ist schwer abzuschätzen, ob er das angepeilte Ziel erreicht, aber man kann ihm nur das Beste wünschen.

Er will eine gute Leistung zeigen. Es ist jedoch vermessen, von einem Platz unter den besten Zehn zu sprechen. Das Wichtigste ist, wieder Vertrauen zu bekommen und den richtigen Rennrhythmus zu finden. Feuz selbst teilt seine sportliche Laufbahn in zwei Teile. Vor seinem ominösen Knie-Infekt war das Glanzlicht der Sieg in Wengen 2012, und im zweiten Abschnitt, also nach der Geschichte mit dem Knie gehört ohne Zweifel die Bronzemedaille bei der WM 2015 in der Abfahrt von Vail/Beaver Creek dazu.

Beim Skirennsport reizen den Schweizer Adrenalin und der Nervenkitzel. Für ihn ist es das Schönste, die Fertigkeit zu besitzen, Adrenalin in Leistung umzuwandeln. Außerdem möchte er wieder schnell unterwegs sein, sich motivieren und seine große Leidenschaft nicht aufgeben. Auch wenn er sich nicht als Trainingsweltmeister sieht. Trainings im Trockenen sind jetzt wichtig, so ist Feuz‘ Freundin Katrin Triendl als Physiotherapeutin für ihn Goldes wert. Denn sie spornt ihn an und wirkt an seiner Genesung mit.

Außerdem ist der 1987 geborene Skirennläufer, der in Schongau im Emmental und in Innsbruck lebt, die Gelassenheit in Person. Er genießt zudem die schönen Dinge des Lebens und ist ein begeisterter Pokerspieler. Dazu würde er allzu gerne mit der eidgenössischen Tennisgröße Roger Federer pokern, auch wenn er nicht weiß, ob dieser überhaupt zocken kann. Auf die sportlichen und privaten Träume angesprochen, erzählt Feuz, dass er bei der Heim-WM 2017 in St. Moritz gerne eine Medaille holen möchte. Privat will er ein gemütliches, schönes Haus im Grünen errichten und eine Familie gründen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.vaterland.li

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