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Beat Feuz und Co. suchen fieberhaft nach einem guten Trainingsstandort

Beat Feuz und Co. suchen fieberhaft nach einem guten Trainingsstandort

Beat Feuz und Co. suchen fieberhaft nach einem guten Trainingsstandort

Muri bei Bern – Im schweizerischen Skiverband schrillen die Alarmglocken. Was ist passiert? Nachdem man im vergangenen Sommer gut trainiert hat, scheint der Trainingsvorsprung gegenüber anderen Nationen aufgrund der zu warmen Temperaturen zu schmelzen, und die Konkurrenten können Boden gutmachen.

Zum Beispiel der deutsche Abfahrer Thomas Dreßen, der im letzten Winter drei Ski Weltcup Abfahrten gewonnen hat, konnte so einige Gletschertrainings aufgrund seiner Knieprobleme nicht abspulen. Der DSV-Athlet sagt, dass es für einen Abfahrer in Europa am besten ist, wenn man in Zermatt arbeiten kann. Für ihn ist es auch klar, dass die Eidgenossen diesen Vorteil nutzen, und öfters auf diesen Pisten trainieren können. Wenige Wochen vor dem Saisonbeginn im französischen Val d’Isère sind Dreßen und Co. nun, dank der Einladung des US-Verbands, in Colorado im Einsatz. In Copper Mountain herrschen winterliche Bedingungen.

Doch die Schweizer haben ihre liebe Not. Es gab in Davos gute Bedingungen zum Trainieren von Gleitkurven, aber die nächsten Wochen sehen nicht so rosig aus. Der Wärmeeinbruch in der jüngeren Zeit bereitet dem Team von Cheftrainer Tom Stauffer Sorgen. Außerdem bläst in Saas-Fee und Zermatt gegenwärtig der Wind. So dachte man im Oktober, nach Kanada zu reisen. Der Nachteil wäre jener, dass man bei der Heimkehr zwei Wochen in Quarantäne gemusst hätte.

Es ist alles andere als einfach. Vielleicht ändert sich das Wetter zugunsten von Beat Feuz, Carlo Janka und Co. Da es in Val d’Isère rund um die weiße Pracht auch noch nicht zum Besten bestellt ist, kann es sein, dass der Speedwinter erst am 19. Dezember in Gröden beginnt. Den Österreichern kann es indirekt gleich sein; Vincent Kriechmayr, Matthias Mayer und Co. trotzen dem zweiten Lockdown und schuften in Obergurgl. Die Piste dort befindet sich in einem guten Zustand und lässt exzellente Trainingsläufe zu.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: blick.ch

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