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Bernadette Schild freut sich auf einen ruhigen Jahreswechsel

Bernadette Schild freut sich auf einen ruhigen Jahreswechsel

Bernadette Schild freut sich auf einen ruhigen Jahreswechsel

Saalfelden – Die österreichische Skirennläuferin Bernadette Schild hat mit dem fünften Slalomrang am Semmering für das beste Ergebnis der rot-weiß-roten Torläuferinnen in diesem Winter gesorgt. Laut eigenen Angaben fährt sie noch sehr viel mit Köpfchen. Wegen pauschaler Medienkritik vermeidet sie sogar die soziale Plattform Facebook.

Auf dem Zauberberg behielt sie ihre Nerven im Griff und konnte auch im zweiten Durchgang überzeugen. Dank der viertbesten Laufzeit machte sie im Finale sechs Positionen gut. Das letzte Mal landete aus dem ÖSV-Team Michaela Kirchgasser beim letztjährigen Saisonkehraus in St. Moritz innerhalb der Top 5. Auch für sie gab es damals den fünften Platz.

Das Patentrezept von Bernadette Schild ist einfach. Sie möchte einen Schritt nach dem anderen setzen und am Material weiterarbeiten. Die Rechnung, und das ist das Schöne, geht auf. Bisher kletterte sie dreimal auf ein Weltcuppodest, und geht es nach der Salzburgerin, kann der positive Lauf auch 2017 ohne Probleme fortgesetzt werden.

Noch ist sie nicht am Limit angekommen. Schild weiß, was sie will. So möchte sie bald ganz befreit auffahren. Die 26-Jährige hat noch keinen Menschen getroffen, der ihr erklären könne, wie man den Kopf ausschalten könne. Trotzdem hat sie eine harte Maßnahme getroffen. Und das ist das drastische Reduzieren des Konsumierens schlechter Artikel und Kommentare. Die Österreicherin mag es nicht, wenn ihre Mannschaftskolleginnen und sie kritisiert werden, wenn es keine Leistungen gibt. Denn für sie ist der Skirennsport ein Einzelsport.

Außerdem gibt die Skirennläuferin zu, dass sie Facebook ein wenig abgeschworen hat, zumal man nicht alles lesen kann, was die Leute so posten. Neben sehr vielen positiven Rückmeldungen gibt es auch die andere Seite der Medaille, weiß Schild. Daher muss man sich in ihren Augen etwas abschotten. Bevor die ÖSV-Dame und die weibliche Torlauf-Weltcupelite nach Kroatien weiterfährt, wird sie gemütlich das Jahr 2016 ausklingen lassen, ein bisschen Kraft tanken und vollmotiviert in Zagreb/Agram am Start stehen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: derstandard.at

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