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Bernadette Schild schaut zuversichtlich nach vorne

Bernadette Schild schaut zuversichtlich nach vorne

Bernadette Schild schaut zuversichtlich nach vorne

Mayrhofen – Die Ski Weltcup Saison 2019/20 hat begonnen, und schon war sie für die ÖSV-Technikerin Bernadette „Berni“ Schild zu Ende. Sie kam beim Auftaktrennen in Sölden böse zu Sturz und riss sich das Kreuzband. Nach einer langen Reha-Phase wollte sie in Südafrika in Urlaub machen. Doch das Coronavirus machte dem Ganzen nach rund eineinhalb Wochen einen Strich durch die Rechnung. Die Salzburgerin, die in Tirol wohnt, hat sich mit ihrem Ehemann Armin einen Fitnessraum eingerichtet. So gesehen hat sie sich über die Krise hinweg fitgehalten.

Bei den ersten Gletschertrainingseinheiten ist sie noch nicht dabei. Wenn alles nach Plan geht, will sie im Juni oder im Juli auf den Brettern stehen. Es ist bedeutend, mit einem hundertprozentig guten Gefühl auf den Skiern zu stehen. Und das Nahziel ist ein Start beim Rennen auf dem Rettenbachferner hoch ober Sölden. So möchte sie wohl mit dem Hang, der ihr letzthin eine schwere Verletzung beschert hat, Frieden schließen.

Die Corona-Pandemie hält noch an. Und Berni Schild zeigt sich in den sozialen Medien sehr von ihrer solidarischen Seite. So unterstützte sie eine Hilfsaktion ihres Ausrüsters. Dieser sammelt Geld für ein Krankenhaus in der krisengeschüttelten, norditalienischen Region Lombardei. Sie will zeigen, dass trotz geschlossener Grenzen in Europa der Zusammenhalt stark ist und man gemeinsam helfen muss. So denkt die ÖSV-Skirennläuferin auch abseits des Sportgeschehens auch über viele, andere den Alltag bestimmende Themen nach. Und so ganz nebenbei: Das Skifahren hat sich trotz Verletzung und Rekonvaleszenz keineswegs verlernt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.krone.at

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