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Bernhard Russi hofft auf friedliche Olympische Spiele in Pyeongchang

Bernhard Russi hofft auf friedliche Olympische Spiele in Pyeongchang (Foto: SRF / Oscar Alessio)

Bernhard Russi hofft auf friedliche Olympische Spiele in Pyeongchang (Foto: SRF / Oscar Alessio)

Pyeongchang – Der ehemalige Schweizer Skirennläufer Bernhard Russi macht sich Gedanken über die Olympischen Spiele. Er ist als Pistenbauer ständig in Südkorea. Der Abfahrtsolympiasieger von 1972 erzählt: „Eine Absage kann man nicht grundsätzlich ausschließen!“

Auf die militärischen Machtspiele des nordkoreanischen Diktators Kim Yong Un angesprochen, berichtete Russi, dass er erschrocken sei und dass er hoffe, dass dieser Konflikt nicht weiter eskaliere. Der Eidgenosse sorgt sich um die Durchführung der Olympischen Winterspiele 2018, die unweit der innerkoreanischen Grenze ausgetragen werden. Der Test einer Wasserstoffbombe seitens Kim Yong Un sei von den Südkoreanern wie ein Erdbeben wahrgenommen worden.

Russi berichtete auch, dass Flugzeuge des Heers aufsteigen, um den Luftraum sicherzustellen. Noch ist keiner richtig in Sorge. Da der nordkoreanische Herrscher ein Sportfreund ist, glaubt Russi nicht an eine Gefährdung der Spiele. Jedoch kann man Aufgrund der angespannten Lage auch einen Teilnahmeverzicht von Japan und den USA nicht ausschließen.

Russi versuchte, die positiven Elemente des Sports, also Völkerverbindung und Friedensstiftung zu unterstreichen. Es darf nicht sein, so der Schweizer, dass der Sport in politische Geiselhaft genommen wird. Es sollen ja friedliche Spiele sein und keineswegs welche, die einer schwelenden Auseinandersetzung zum Opfer fallen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.blick.ch

 

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