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Blick nach Soldeu: Fünf von elf kleinen Kristallkugeln sind noch zu vergeben

Blick nach Soldeu: Fünf von elf kleinen Kristallkugeln sind noch zu vergeben

Blick nach Soldeu: Fünf von elf kleinen Kristallkugeln sind noch zu vergeben

Soldeu – Mit den Abfahrten der Frauen und der Herren wird die letzte Skiwoche der Saison 2018/19 in Andorra eingeläutet. Einige kleine Kristallkugeln sind noch vergeben.  Kristallkugeln gibt es in diesem Jahr nur elf, da in der Damen-Kombination lediglich ein Bewerb über die Bühne ging.

In der Gesamtwertung der Männer ist Marcel Hirscher uneinholbar vorne. Der Österreicher holte sich zum achten Mal in Folge die große Kristallkugel. Spannend wird nur die Frage, wer den zweiten Platz belegt. Alexis Pinturault liegt derzeit elf Zähler vor Henrik Kristoffersen.

In der Abfahrt hat Beat Feuz aus der Schweiz 80 Zähler Vorsprung auf den Südtiroler Dominik Paris. Für den Eidgenossen spricht die Konstanz, für den Ultner die Form seines Lebens. Es wird spannend. Der WM-Bronzemedaillengewinner Vincent Kriechmayr möchte seinen dritten Rang behalten; der Norweger Aleksander Aamodt Kilde und der Pusterer Christof Innerhofer wollen dies verhindern.

Im Super-G hat Paris mit 330 Punkten die Nase vorn. Doch wollen die Wikinger Kilde und Kjetil Jansrud angreifen. Kriechmayr und sein Teamkollege Matthias Mayer haben das Gleiche vor. Selbst der Swiss-Ski-Athlet Mauro Caviezel rechnet sich einige kleine Chancen aus.

Im Riesentorlauf wurde die Messe bereits gelesen. Hirscher hat die kleine Kugel schon gewonnen. Auch Kristoffersen ist der zweite Rang nicht mehr zu nehmen. Und wenn nichts Gravierendes passiert, hat Pinturault den dritten Platz sicher.

Im Slalom hat Hirscher ebenfalls den Sack zu seinen Gunsten frühzeitig zu gemacht. Die Eidgenossen Daniel Yule, Ramon Zenhäusern, aber auch Kristoffersen und Pinturault oder dessen Mannschaftskollege Clement Noël wollen hinter dem übermächtigen Österreicher Zweiter werden. Das Quintett liegt nur 70 Punkte auseinander.

In der Kombination hat Pinturault den kleinen Kristallbecher souverän gewonnen. Marco Schwarz aus Österreich verletzte sich in Bansko schwer. Der Kärntner sicherte sich jedoch vor Mauro Caviezel den zweiten Platz.

Bei den Damen hat Mikaela Shiffrin zum dritten Mal in Serie den Gesamtweltcup gewonnen. Sie hat derzeit 1.954 Punkte und kann den US-Rekord von Lindsey Vonn knacken. Letztere hat einmal die Saison mit 1.980 Zählern für sich entschieden. Die Bestmarke von Tina Maze mit 2.414 Punkten in der Saison 2012/13 blieb unangetastet. Dennoch kann die junge US-Dame mit 15 Saisonsiegen (vorläufig, versteht sich) zufrieden sein.

In der Abfahrt geht die kleine Kugel seit 2007 nach Österreich. Nicole Schmidhofer, Ramona Siebenhofer, Stephanie Venier könnten für einen Dreifachtriumph sorgen, zumal die verletzte Weltmeisterin Ilka Stuhec nicht mehr ins Geschehen eingreifen und vielleicht ihren dritten Rang verlieren kann.

Im Super-G hat Shiffrin die Nase vorne. Ein Trio, bestehend aus der Liechtensteinerin Tina Weirather, Schmidhofer und der Norwegerin Ragnhild Mowinckel wollen verhindern, dass das US-Girl die erste Speedkugel ihr Eigen nennt.

Wenn man die 97 Punkte Vorsprung auf die Slowakin Petra Vlhová als Gradmesser nimmt, hat Shiffrin zu 97 Prozent die kleine Riesenslalom-Kugel sicher. Neben Vlhová träumen die Französin Tessa Worley, die Italienerin Federica Brignone und die DSV-Starterin Viktoria Rebensburg von Rang zwei.

Im Slalom hat Mikaela Shiffrin die kleine Kugel schon gewonnen, und das zum sechsten Mal. Vlhová und die Schweizerin Wendy Holdener sind nicht mehr von den Positionen zwei und drei zu verdrängen.

In der Kombination wird keine Kugel vergeben. Beim einzigen Rennen in diesem Winter gewann die Brignone vor der Kanadiern Roni Remme und Holdener. Die Tirolerin Christina Ager wurde hinter der stark fahrenden Deutschen Patrizia Dorsch Sechste.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.tt.com

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