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Brice Roger mit Bestzeit beim Abfahrtstraining in Bormio – „Stelvio“ König Dominik Paris meldet Ansprüche an.

„Stelvio“ König Dominik Paris meldet Ansprüche an. (Foto: © Saslong Classic Club)

„Stelvio“ König Dominik Paris meldet Ansprüche an. (Foto: © Saslong Classic Club)

Die Speed-Herren haben am Donnerstag ihr einziges Abfahrtstraining auf der Stelvio absolviert. Da in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag die Temperaturen noch einmal in den Keller gingen, präsentierte sich die „Pista Stelvio“ in einem guten, wenn auch sehr ruppigen Zustand. Die Pisten-Crew um Omar Galli, konnte eine mehr als weltcuptaugliche Piste, für die Athleten zur Verfügung stellen.

Beim einzigen Abfahrtstraining auf dem Stilfser Joch setzte sich der Franzose Brice Roger, in einer Zeit von 1:55.42 Minuten an die Spitze des Feldes. Direkt dahinter, auf Platz zwei, meldete der Südtiroler Dominik Paris (+ 0.22), seine Anspruche auf den Sieg, bei den Abfahrten am Freitag und Samstag, an. Dominik Paris, der Abfahrtskönig von Bormio, konnte bereits drei Abfahrtssiege auf der Stelvio feiern (2018/19, 2017/18 und 2012/13), und dies, obwohl zwischen 2014/15 bis 2017/18 keine Ski Weltcup Rennen in Bormio ausgetragen wurden. Auf dem dritten Rang folgte mit Mattia Casse (+ 0.30) ein weiterer Italiener auf dem imaginären Siegerpodest.

 

Daten und Fakten
3. Skiweltcup-Abfahrt der Herren in Bormio 2019/20

FIS-Startliste – 1. Abfahrtstraining in Bormio
FIS-Liveticker – 1. Abfahrtstraining in Bormio
FIS-Endstand – 1. Abfahrtstraining in Bormio
FIS-Startliste – Abfahrt der Herren (Ersatz Gröden)
FIS-Liveticker – Abfahrt der Herren (Ersatz Gröden)
FIS-Endstand – Abfahrt der Herren (Ersatz Gröden)

Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Dem viertplatzierten Norweger Aleksander Aamodt Kilde, der sich derzeit in einer herausragenden Form präsentiert, fehlten 35 Hundertstelsekunden auf den Führenden. Ein Ausrufezeichen auf der anspruchsvollen „Stelvio“ setzte auch DSV Rennläufer Josef „Pepi“ Ferstl, der mit einem Zeitrückstand von 41 Hundertstelsekunden, die Trainingseinheit auf Platz fünf beendet.

Als Schnellster ÖSV-Rennläufer wirbelte Christopher Neumayer (6. – + 0.48), mit Startnummer 41, die Top Ten kräftig durcheinander. Neben Neumayer klassierten sich die Österreicher Matthias Mayer (8. – + 0.48) und Hannes Reichelt (10. – + 0.65) innerhalb der Top Ten. Dazwischen schoben sich die beiden Schweizer Beat Feuz (7. – + 0.51) und Urs Kryenbühl (9. – + 0.63).

Die weiteren Mitfavoriten für die Abfahrtsrennen am Freitag und Samstag, Johan Clarey (11. – + 0,96), Kjetil Jansrud (17. – + 1.53), Thomas Dreßen (18. – + 1.57), Vincent Kriechmayr (28. – + 2.14) und Adrien Theaux (29. – + 2.16) klassierten sich außerhalb der besten Zehn, werden morgen und am Samstag jedoch mit Sicherheit ihre Erfahrung auf der „Pista Stelvio“ ausspielen.

Christof Innerhofer, der vor einer Woche seinen 35. Geburtstag feierte, verzichtet auf einen Start. Der Südtiroler sieht laut eigenen Angaben noch keine Möglichkeiten um einen Spitzenplatz mitzufahren, und wird weiter an seiner Kondition arbeiten. Auch der Schweizer Mauro Caviezel, der in Alta Badia beim Parallel-Riesenslalom schwer zu Sturz kam, musste seinen Trainingsstart absagen, und wird somit weder am Freitag, bzw. Samstag bei den Abfahrten an den Start gehen können.

 

Das Skiweltcup-Programm für Bormio 2019

Donnerstag, 26.12.2019
11.30 Uhr:
 1. Abfahrtstraining der Herren auf der Stelvio

Freitag, 27.12.2019
11.30 Uhr:
 Abfahrtslauf der Herren (Ersatzrenn für Gröden)
18 Uhr: Skiweltcup-Party und Startnummern Auslosung

Samstag, 28.12.201 9
11.30 Uhr:
 Abfahrtslauf der Herren in Bormio (Original)
15.30 Uhr: Vitalini Speed Contest – Ski-Stadion

Sonntag, 29.12.2019
Alpine Kombination der Herren in Bormio

11.00 Uhr: Kombi Super-G der Herren
14.00 Uhr: Kombi Slalom der Herren

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