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Bronze-Kombi-Dame Michaela Kirchgasser im Portrait

Bronze-Kombi-Dame Michaela Kirchgasser im Portrait

Bronze-Kombi-Dame Michaela Kirchgasser im Portrait

St. Moritz – Kurze Zeit, nachdem die Österreicherin Michaela Kirchgasser erzählte, dass die Ski-Weltmeisterschaften in St. Moritz ihre letzten sein würden, fuhr sie in der heutigen Super-Kombi auf Rang drei. Flankiert wurde sie nur von den entfesselt und äußerst couragiert auftretenden Hausherrinnen Wendy Holdener und Michelle Gisin. Trotzdem kann die Salzburgerin mehr als nur zufrieden sein. Die Bronzemedaille glänzt wie Gold, wenn man die Leidensgeschichte der ÖSV-Dame kennt.

Bei Weltmeisterschaften holte die fast 32-Jährige sechs Medaillen für ihr Land. Und just vor zwei Jahren gewann sie ebenfalls in der Kombi die Bronzemedaille. Im Juniorenbereich gewann sie dreimal Edelmetall. Ihr Weltcupdebüt gab Kirchgasser am 9. Dezember 2001. Zu dieser Zeit gingen Wendy Holdener und Michelle Gisin erst in die Volksschule. Die Salzburgerin siegte in ihrer langen Karriere bei drei Weltcuprennen. 16 Mal kletterte sie aufs Podest. Zudem gehen sieben Erfolge im Europacup auf das Konto der routinierten ÖSV-Dame.

Die 2007 mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnete Athletin, die letzthin immer wieder von Verletzungen und Pausen eingeholt wurde, wurde fünffache Staatsmeisterin. Beim European Youth Olympic Festival 2001 gab es die Silbermedaille im Parallelslalom. Ferner gewann Kirchgasser fünf FIS-Rennen; und bei einem Nor-Am-Rennen lächelte sie vom Siegerfoto der besten Drei.

Im Fernseh-Gespräch war Kirchgasser mehr als nur erleichtert: „Ich wollte nur nicht wieder Vierte werden. Ich habe mich am Schluss schon so davor gefürchtet, wollte gar nicht mit in den Zielraum gehen. Es war ein guter Lauf von mir, aber es waren ein paar kleine Fehler dabei. Ich bin eine sehr faire Sportlerin, aber in dem Moment war ich dann Egoist und habe mich gefreut über die Medaille! Mir taugt es, wenn etwas von mir erwartet wird. Wenn es dann auch noch so läuft – unglaublich. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich freue. Ich weiß, dass es meine letzte WM ist. Und ich habe gewusst, dass das meine größte Chance war. Und dann geht es so knapp her, war so eine Zitterpartie. Aber es ist schön, dass ich noch eine Medaille gemacht habe.“

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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FIS ALPINE SKI-WELTMEISTERSCHAFTEN 2017 in ST. MORITZ (SUI)
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– Sa., 11.02.2017, 12:00 Uhr (MEZ): Abfahrt Herren (AF)
– So., 12.02.2017, 12:00 Uhr (MEZ): Abfahrt Damen (AF)
– Mo., 13.02.2017, 10:00/13:00 Uhr (MEZ): Super-Kombination Herren (SK)
– Di., 14.02.2017, 12:00 Uhr (MEZ): Nations Team Event
– Do., 16.02.2017, 09:45/13:00 Uhr (MEZ): Riesenslalom Damen (RS)
– Fr., 17.02.2017, 09:45/13:00 Uhr (MEZ): Riesenslalom Herren (RS)
– Sa., 18.02.2017, 09:45/13:00 Uhr (MEZ): Slalom Damen (SL)
– So., 19.02.2017, 09:45/13:00 Uhr (MEZ): Slalom Herren (SL)

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