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Carlo Janka muss im Training mehr ans Limit gehen

Carlo Janka muss im Training mehr ans Limit gehen

Carlo Janka muss im Training mehr ans Limit gehen

Obersaxen/Kranjska Gora – Auch wenn die bisherige Saison 2018/19 für den Eidgenossen Carlo Janka alles andere als positiv verlaufen ist, will er nicht aufgeben. Die Schweizer, hoffen eine lange Durststrecke zu beenden. Seit acht Jahren steht man im Riesenslalom ohne Sieg da. Ausgerechnet Janka sorgte in Kranjska Gora am 5. März 2011 für den letzten Hunderter in dieser Disziplin.

Janka ist weit von diesem Ziel entfernt. Im Riesentorlauf ging der Swiss-Ski-Athlet 2017 im US-amerikanischen Aspen zuletzt an den Start. Das ist sehr lange her. In Beaver Creek erreichte er mit Position elf die beste Platzierung in diesem Winter. Dass er mehr kann, weiß nicht nur er. Doch er braucht mehr Kraft, um alles durchzuziehen. Schon nach der WM-Kombination in Åre hoffte er auf Fortschritte und dass es vorwärts gehen muss.

Der frühere Damencheftrainer Angelo Maina, der als Rossignol-Rennchef seine Brötchen verdient, weiß, dass sein Schützling in der warmen Jahreszeit neue Reizpunkte setzen muss. Die eidgenössischen Abfahrer trainieren in Zermatt auf einer Piste, die nur wenige Kurven und mehr Gleitabschnitte besitzt. Carlo Janka, seines Zeichens Olympiasieger im Riesenslalom von Vancouver im Jahr 2010, braucht eine technisch anspruchsvolle Piste, um sein Können zu beweisen.

Ganz so schlecht lief es für den Athleten aus Obersaxen nicht. Phasenweise konnte er seine Klasse zeigen. Bei den Welttitelkämpfen in der Schweiz konnte er in der Kombinationsabfahrt überzeugen. Bei schweren Bedingungen muss er auch einmal ans Limit gehen. Das nötige Vertrauen dazu fehlt ihm. Um dieses wiederzuerlangen, muss er auch beim Training an dieses gehen. Das klingt kompliziert, könnte aber im Nachhinein der Schlüssel zum Erfolg sein.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.blick.ch

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