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Carmen Thalmann und viele andere ÖSV-Damen sollen die Lücke schließen

© Kraft Foods / Carmen Thalmann (AUT)

© Kraft Foods / Carmen Thalmann (AUT)

Sölden – Normalerweise geht es im ÖSV während des Sommers eher ruhig zu. Heuer war es etwas anders, zumal viele Athletinnen die Karriere beendet haben und das Gezeter rund um Anna Fenninger mehr als nur ein Sommertheater war. Aber trotzdem muss man ohne das Aushängeschild auskommen. Die Salzburgerin verletzte sich am heutigen Mittwoch bei einem Trainingssturz in Sölden so schwer am Knie, sodass sie vorzeitig die Saison beenden musste.

Doch kann man die Lücke, die Alexandra Daum, Regina Sterz, Nicole Hosp, Kathrin Zettel, Andrea Fischbacher und jetzt auch noch Anna Fenninger hinterlassen haben, so schnell schließen? Man muss alles abwarten, denn es kann gut sein, dass es einige Rennen ohne herausragende rot-weiß-rote Resultate gibt.

Das Trio bestehend aus Elisabeth Görgl, Eva-Maria Brem und Michaela Kirchgasser, ist daher noch mehr gefordert und wird sich wohl gestärkt fühlen, wenn es darum geht, für die Jungen ein Vorbild zu sein.

Man muss geduldig sein, und auch Trainer Jürgen Kriechbaum hofft, dass man im Nachwuchsbereich die Nase vorn haben will. ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel ist zuversichtlich und glaubt an keinen Einbruch im Damenteam. Er glaubt daran, dass die Frauen sich etablieren können, um über kurz oder lang zu den neuen Leistungsträgerinnen zu werden, so wie es bei Zettel, Hosp und Co. der Fall war.

Gewiss ist die Erwartungshaltung etwas kleiner als früher. Nichtsdestotrotz können zu dem erwähnten Trio Carmen Thalmann, Cornelia Hütter, Bernadette Schild, Christina Ager und die erfolgreichen Nachwuchsläuferinnen á la Stephanie Brunner und Nina Ortlieb aufschließen. Das gilt auch für Katharina Truppe, die ihrem Nachnamen alle Ehre erweisen will und auch vollwertiges Mitglied einer schlagfertigen ÖSV-Damentruppe werden möchte.

Alle sind zuversichtlich. So auch Europacup-Trainer Thomas Trinker. Er weiß, dass es nicht gerade einfach ist, aber die Damen befinden sich auf einem guten Weg. So will der Steirer in der kontinentalen Rennserie weitere Talente herausbringen, die sich dann im Weltcup bewähren und für gute Leistungen sorgen können.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.laola1.at

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