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Carmen Thalmann und viele andere wollen wieder angreifen

Carmen Thalmann und viele andere wollen wieder angreifen  (Foto: Carmen Thalmann / instagram)

Carmen Thalmann und viele andere wollen wieder angreifen (Foto: Carmen Thalmann / instagram)

Sölden – In rund 20 Tagen beginnt am Rettenbachferner hoch ober Sölden der alpine Ski-Winter 2017/18. Einige Skirennläuferinnen kommen nach einer Verletzungspause zurück. Sie möchten wieder angreifen und möglichst bald an ihre vergangene, gute Form anknüpfen.

So riss sich beispielsweise unsere Interviewpartnerin Veronique Hronek beim Teambewerb bei der WM 2015 das Kreuzband und den Meniskus. Jetzt kann sie wieder normal trainieren und hofft auf ein Comeback, nachdem sie lange nicht mehr Rennen bestreiten konnte.

Die Schwedin Natalie Eklund hat sich das Seitenband und das vordere Kreuzband bei einem Sturz in Lienz 2015 zugezogen. Die ersten Rennversuche hat sie schon hinter sich, im August 2017 war sie beim Australian New Zealand Cup im Einsatz.

Mirena Küng aus der Schweiz brach sich beim Training im Juli 2016 in Zermatt das rechte Bein. In diesem Sommer konnte die 184 cm große Athletin endlich wieder mit dem Training beginnen.

Elisabeth Reisinger riss sich die Kreuzbänder während eines Sturzes bei einem Probelauf in Saas Fee im Sommer 2016. Die Österreicherin, die eine lange Pause einlegen musste, stand im September 2017 erstmals wieder auf den Skiern.

Eva-Maria Brem hat sich im November 2016 bei einer Trainingseinheit am Pass Thurn wenige Tage nach dem Saisonauftakt in Sölden sowohl das Schien- und Wadenbein gebrochen. Seit Mai arbeitet die Tirolerin fieberhaft an ihrem Comeback, das wohl am Rettenbachferner auf dem Programm steht.

Carmen Thalmann ist eine ÖSV-Slalomspezialistin, die unmittelbar vor ihrer ersten Podestplatzierung steht. Im November 2016 stürzte sie bei einem Training in Copper Mountain. Dabei riss sie sich das vordere Kreuzband im linken Knie. Seit Ende Juni steht sie wieder auf den Skiern und konnte in Neuseeland problemlos trainieren.

Chiara Gmür hat sich Mitte Dezember 2016 den Knöchel gebrochen. Dadurch musste sie die Saison vorzeitig abbrechen. Seit Ende Juli ist die Swiss Ski-Dame wieder im Einsatz.

Taïna Barioz aus Frankreich hatte sich einen besseren Jahreswechsel 2016/17 gewünscht. Ende Dezember stürzte sie beim Riesenslalom am Semmering und riss sich das vordere, rechte Kreuzband. Seit Ende Juni greift die Kämpferin der Equipe Tricolore wieder an. Mehr noch: Sie kann wieder regulär trainieren.

Unmittelbar vor der Ski-WM in St. Moritz hat es auch Cornelia Hütter erwischt. Die pfeilschnelle Steirerin stürzte beim Training in Saalbach-Hinterglemm. Die Folgen waren schlimm. Die Speeddame riss sich das vordere Kreuzband und auch der Meniskus wurde arg in Mitleidenschaft gezogen. Statt sich über eine weltmeisterliche Medaille in der Schweiz zu freuen, musste sie sich durch die Reha quälen. Seit Anfang August befindet sie sich wieder im Training.

Die Ungarin Edit Miklós hat sich auch verletzt. In Altenmarkt kam sie sehr unglücklich zu Sturz. Die Saison war beendet, da sie sich die Seitenbänder zerrte und eine Knorpelverletzung zuzog. Die Angehörige der Szekler-Minderheit wurde Ende August in Saas Fee im fleißigen Trainingseinsatz gesichtet.

Charlotte Chable riss sich bei einem Trainingssturz Ende Januar das Kreuzband. Nach einer langen Phase der Rehabilitation steht die junge Schweizerin seit Ende August wieder auf den Skiern.

Für Mirjam Puchner begann die Ski-WM in St. Moritz alles andere als nach Plan. Beim ersten Abfahrtstraining kam die Österreicherin zu Sturz und brach sich das Schienbein. Seit Ende Juli trainiert die ÖSV-Lady fleißig und will bald ihr Comeback auf Rennniveau anpeilen.

Lara Gut riss sich beim Einfahren vor dem Heim-WM-Kombislalom in St. Moritz die vorderen Kreuzbänder im linken Knie. Seit Anfang September steht die Eidgenossin auf den Skiern. So arbeitete sie auch in Chile. Beim Riesenslalom in Killington will sie wieder am Start stehen.

Chiara Direz kam in einem Europacupslalom zu Sturz. Neben dem Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie verletzte sie sich die Französin auch am äußeren Meniskus. Bis Ende August war an ein Skifahren nicht zu denken.

Elena Fanchini aus Italien hat das Rennen in Jeongseon ausgesetzt. Sie hatte Probleme mit dem Knorpel im Knie. In Les Deux Alpes konnte sie wieder trainieren. Auch war sie in Argentinien im Einsatz.

Breezy Johnson hatte beim letzten Weltcuprennen der Saison 2016/17 vor heimischer Kulisse im US-amerikanerischen Aspen Pech. Sie brach sich den Schienbeinkopf, konnte aber schon Mitte Juli in Mammoth Mountain und dann im chilenischen Corralco mit ihren Mannschaftskolleginnen trainieren.

Ein besonderes Pech hatten die beiden Südtirolerinnen Karoline Pichler und Verena Gasslitter. Sie kämpften sich nach langen Pausen zurück, ehe sie sich abermals – noch vor Saisonbeginn – verletzten. Nadia Fanchini aus Italien hat seit Mitte Januar kein Rennen mehr bestritten. Zwei chirurgische Eingriffe folgten. Erst vor wenigen Tagen stand sie wieder auf den Skiern.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fantaski.it

 

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