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Christina Ackermann will in Kranjska Gora an die Form von Lienz anknüpfen.

Christina Ackermann will in Kranjska Gora an die Form von Lienz anknüpfen.

Christina Ackermann will in Kranjska Gora an die Form von Lienz anknüpfen.

Bei den Damen stehen am Samstag und Sonntag mit Riesenslalom und Slalom zwei Technikbewerbe auf dem Programm, die wegen Schneemangels nicht in Maribor, sondern im ebenfalls slowenischen Kranjska Gora ausgetragen werden. Beim DSV muss man auf Aushängeschild Viktoria Rebensburg verzichten. Aufgrund eines Bruchs des Schienbeinkopfes im linken Knie und eine Innenbandüberdehnung wird die erfahrene Skirennläuferin in diesem Winter nicht mehr an den Start gehen. Besonders bitter nicht nur für den DSV, da Rebensburg erst letzten Samstag auf der Kandahar ihre erste Ski Weltcup Abfahrt in ihrer Karriere gewinnen konnte.

Im Riesentorlauf in Kranjska Gora sollen nun Lena Dürr (SV Germering) als einzige DSV-Starterin die Kohlen aus dem Feuer holen. Den Slalom am Sonntag bestreiten neben Lena Dürr, Christina Ackermann (SC Oberstdorf), Jessica Hilzinger (SC Oberstdorf) und Marina Wallner (SC Inzell).

DSV Damen Bundestrainer Jürgen Graller: „Die deutsche Damenmannschaft reist diese Woche nach Kranjska Gora. Eigentlich wären ein Slalom und Riesenslalom in Maribor geplant gewesen. Aber aufgrund des Schneemangels dort, wurden die Rennen nach Kranjska Gora verlegt. Die Pistenbedingungen dort, sind in der Regel sehr gut.

Aufgrund der Verletzung von Viktoria Rebensburg werden wir im Riesenslalom nur mit Lena Dürr am Start vertreten sein, da auch Leni Schmotz, unsere zweite Riesentorläuferin, aktuell verletzt ausfällt.

Unsere Nachwuchsathletinnen bestreiten derzeit sehr erfolgreich Rennen in Korea. Unsere Strategie ist es, junge Athletinnen mit guten FIS-Punkten in den Weltcup zu bringen, damit sie mit niedrigen Startnummern Chancen haben, sich für den zweiten Durchgang zu qualifizieren.

Im Slalom starten wir mit der bekannten Mannschaft der letzten Rennen: Christina Ackermann, Lena Dürr, Marina Wallner und Jessica Hilzinger.“

Christina Ackermann: „Die Rennverlegung von Maribor nach Kranjska Gora finde ich eigentlich ganz gut. Es kam in den letzten Jahren bereits öfter vor. Ich bin schon dreimal in Kranjska gefahren, weil in Maribor keine Rennen möglich waren. Daher kenne ich den Hang dort sehr gut. Ich muss sagen, dass es in der Vergangenheit bei den Rennen in Kranjska Gora deutlich besser lief, als in Maribor. Deshalb freue ich mich.

Der Hang ist selektiv. Er beginnt mittelsteil, geht ins Flache über und vor dem Ziel ist es nochmal sehr steil. Ich denke, dass die Bedingungen vor Ort super sein werden.

Leider hatte ich seit ein paar Wochen wieder mit meiner operierten Hüfte zu kämpfen. Jetzt bin ich auf dem Weg der Besserung, habe es in den Griff bekommen und konnte trainieren. Die Physiotherapeuten mussten mich zwar oft behandeln, aber sie haben es echt gut gemacht. Ich denke, dass ich bis zum Rennen körperlich wieder ganz fit sein werde.

Seit dem letzten Weltcup in der Flachau ist sehr viel Zeit vergangen. Ich hatte vier Wochen Zeit zum Trainieren und Regenerieren. Nach dem Slalom hatten wir eine kurze Pause. Danach haben wir uns wieder ins Training gestürzt.

Für mich war es sehr angenehm, da wir bei mir in der Heimat, am Oberjoch, trainiert haben. Wir sind dort auch FIS-Rennen gefahren. Die letzten beiden Wochen haben wir uns in Südtirol in Toblach vorbereitet.

Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Rennen sind also geschaffen. Nach dem vielen und guten Training, will das ganze Team an die Form von Lienz anknüpfen.“

Kranjska Gora (SLO)
– Sa., 15.02.2020, 10:00/13:00 Uhr (MEZ): Riesenslalom Damen (RS)
– So., 16.02.2020, 10:15/13:45 Uhr (MEZ): Slalom Damen (SL)

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