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Christine Scheyer geht in Zauchensee mit guten Erinnerungen an den Start

Christine Scheyer geht in Zauchensee mit guten Erinnerungen an den Start. (Foto: HEAD / AGENCE ZOOM)

Christine Scheyer geht in Zauchensee mit guten Erinnerungen an den Start. (Foto: HEAD / AGENCE ZOOM)

Altenmarkt-Zauchensee – Vor gut drei Jahren hat die Vorarlbergerin Christine Scheyer die Sprintabfahrt in Altenmarkt-Zauchensee für sich entschieden. Das war ihr bisher einziger Sieg bei einem Ski Weltcup Rennen. Seit jener Zeit warten die ÖSV-Girls auf einen Triumph vor heimischer Kulisse. Im Salzburger Land stehen eine Abfahrt und eine Kombination an. Und kurz darauf wird in Flachau ein Nachtslalom ausgetragen.

Scheyer kommt gerne zurück. Sie feiert in Altenmarkt-Zauchensee ihr Comeback. Die Piste taugt ihr, und es ist egal, ob sie mit einer Startnummer um die 30 unterwegs ist. 2017 fand das Rennen auf einer verkürzten Strecke ohne den extrem steilen Gamskogelstart statt. Da beschleunigten die Damen von 0 auf 100 in Rennsportwagenmanier in fünf Sekunden.

Nach zwei Kreuzbandrissen ging die Athletin vom westlichsten Bundesland Österreichs an den Start. Als Quereinsteigerin raste sie zu ihrem ersten, wenngleich unerwarteten Sieg. Bei der Ski-WM gab es im Folgemonat in St. Moritz die Bestätigung mit einem sehr guten sechsen Platz. Beim Training in Chile erlitt die junge Skirennläuferin eine Gehirnerschütterung. Nach einer Erholungsphase riss sie sich beim Super-G von St. Louise Ende 2018 abermals das Kreuzband.

Doch die Athletin aus dem Ländle gibt nicht auf. Sie möchte wieder Rennen bestreiten und auch gewinnen. Die ÖSV-Damen sind erfolgreich. Als Leitwölfin kann Nicole Schmidhofer gesehen werden, die vor zwölf Jahren just in Zauchensee Junioren-Doppelweltmeisterin wurde.

Zurück zu Scheyer: Sie weiß auch, dass sie geduldig sein muss und es eine Zeit braucht, um wieder um Podestplatzierungen mitfahren zu können. Wenn man mit der Brechstange unterwegs ist, ist es nicht gut. Für sie funktioniert es am beste, wenn sie locker bleibt und behutsam die Dinge angeht.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.kleinezeitung.at

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