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Christof Innerhofer befürchtet Sponsorenprobleme für den Ski Weltcup

Christof Innerhofer befürchtet Sponsorenprobleme für den Ski Weltcup (© Christof Innerhofer / Facebook)

Christof Innerhofer befürchtet Sponsorenprobleme für den Ski Weltcup (© Christof Innerhofer / Facebook)

Stilfser Joch/Gais – Der Südtiroler Skirennläufer Christof Innerhofer ist 35 Jahre alt. Trotzdem möchte er der Skiwelt beweisen, dass mit ihm jederzeit zu rechnen ist und er noch lange nicht zum alten Eisen in der Ski Weltcup Szene gehört. Seit nunmehr fast eineinhalb Jahrzehnten mischt der Pusterer in der Weltspitze mit. In den letzten Wochen war er mit seinen Mannschaftskollegen auf dem Stilfser Joch im Einsatz.

In Bezug auf die letzte Saison schaut der Speedspezialist mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Er wollte mehr als nur zwei Rennen fahren. Dieser Umstand macht ihn etwas traurig. Froh ist er, dass er in den Probeläufen bereits mit den Besten mithalten konnte. So gesehen blickt Innerhofer zuversichtlich nach vorne.

Der Südtiroler möchte so lange Ski fahren, so lange es ihm Spaß macht. Er ist motiviert und trainiert gerne. In der Corona-Hochzeit hat er viel an seiner Ausdauer gearbeitet. Zudem möchte er auf der Piste mit der gleichen Leidenschaft an den Start gehen. Ziele, Ehrgeiz und Biss sind vorhanden. Außerdem hat sich Innerhofer technisch weiterentwickelt. Auch wenn er in früheren Jahren gerne in der Öffentlichkeit stand, mag er auch die Abgeschiedenheit. Bei der Wahl zwischen einem Dorffest und dem stillen Betrachten eines Sonnenuntergangs auf dem Berg würde er sich heute für das Letztere entscheiden.

Der 35-Jährige interessiert sich aber auch für die Wirtschaft und die Börse. Während er auf der Strecke risikofreudig ist, ist er es in Börsenfragen nicht. Ihm geht es um die Nachhaltigkeit. Ferner ist der Skirennläufer überzeugt, dass es Firmen, die es vor 30 Jahren gegeben hat, auch noch in 30 Jahren geben wird. Die Coronakrise hat auch gezeigt, dass allerhand Unternehmen weniger Sponsorengeld zur Verfügung stellen, und eine Investition in den Sport schwieriger ist. Und die Sportler werden das auch zu spüren bekommen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: sportnews.bz

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