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Christof Innerhofer möchte in diesem Jahr für Furore sorgen

© Gerwig Löffelholz / Christof Innerhofer

© Gerwig Löffelholz / Christof Innerhofer

Gais – Der Pustertaler Skirennläufer Christof Innerhofer kann etwas aufatmen. Seinem Rücken geht es seit langer Zeit wieder etwas besser, fast schon gut. Seit Juni stand er über 40 Tage auf den Skiern. Das ist ein Novum. So viele Skitage konnte der Mitte Dezember 31 Jahre alt werdende Südtiroler noch nie auf seinem Konto verbuchen.

Beim Krafttraining hat Innerhofer so einiges umgestellt. Zudem macht er viele Therapien. Der Pusterer hat auch seine Ernährung umgestellt. Er freut sich auf den neuen Winter und hat gut trainiert. Auch hat er einige Runden im Riesentorlauf abgespult. Die Voraussetzungen, dass der mit Rossignol-Material ausgestattete Skirennläufer einen guten Winter erleben wird, sind gut. Er erzählt, dass wenn er 500 Punkte schaffen würde, auch im Riesentorlauf versuchen werde, Fuß zu fassen. Das Energiebündel aus der kleinen Gemeinde Gais will wieder das Adrenalin spüren, unvergessliche Ski-Momente erleben. Das war bei der Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen so, als er ein komplettes Medaillenset abstaubte und auch bei den Olympischen Winterspielen, als er zweimal mit Edelmetall dekoriert wurde.

Trotzdem oder gerade deswegen setzt sich Innerhofer nie Ziele. Er will gut fahren, alles andere kommt von selbst. Dass er schon viel gewonnen und erreicht hat, ist ein Pluspunkt. Das Erreichte nimmt ihm niemand mehr. Zudem bewundert der Südtiroler seine Teamkollegen, die mit 37 noch fit sind und den Weltcup aufmischen möchten. So gesehen, ziehen wir das Beispiel des Slalomspezialisten Patrick Thaler heran, kann Innerhofer möglicherweise bei den Olympischen Winterspielen 2022 in der chinesischen Hauptstadt Peking aktiv dabei sein. Vorausgesetzt, der Rücken hält und der sympathische Skirennläufer zieht sich keine ernsthaften Verletzungen zu. Es kann aber auch sein, dass er bis dahin die Karriere beendet hat und als Armani-Model auf den Laufstegen des weiten Erdenrundes sein anderes Steckenpferd auslebet. Doch nun steht einmal die Saison 2015/16 auf dem Programm. Und das ist primär das Wichtigste. Auch für Innerhofer.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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