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Christof Innerhofer will Spaß haben und Rennen gewinnen

© Archivio FISI / Christof Innerhofer

© Archivio FISI / Christof Innerhofer

Der Südtiroler Christof Innerhofer, will in der WM-Saison nicht nur mit seinem Audi schnell und sicher unterwegs sein. Im letzten Jahr war er meistens sehr schnell, vor allem aber im Training. Damit ist seine Zielsetzung für das kommende Jahr klar, die schnellen Trainingszeiten müssen im Rennen umgesetzt werden. Vor dem Start in die Speed-Saison stand der italienische Speed-Spezialist FISI TV für ein Interview zur Verfügung.

„Ich bin jetzt 33 Jahre alt und trage immer noch einen Rennanzug, aber nicht weil ich weiß, dass ich so wie in den letzten drei Jahren auf dem Podium stehen kann, sondern weil ich überzeugt bin, dass ich auch gewinnen kann und ich hoffe, dass es mir gelingen wird.

Ich bin bereit für die Skiweltcup-Rennen und weiß, was ich im letzten Jahr falsch gemacht habe und ich weiß, wie man es besser macht. Ich bin seit vielen Jahren dabei  und habe genug Erfahrung. Der Fehler bei den Olympischen Spielen zum Beispiel hat mir leider geholfen, in Aare aufs Podium zu kommen bzw. Fünfter zu werden. In Kvitfjell hatte ich zur vorletzten Zwischenzeit die Nase vorne.

Deshalb ist es wichtig, aus Fehlern zu lernen. Letztes Jahr war ich von Dingen beeinflusst, die um mich herum geschahen, die mich störten, und manchmal verlor ich kurz vor dem Start meine Konzentration. Ein bisschen Pech und ein paar Fehler, und genau das ist passiert“.

Mit 33 Jahren besitzt Innerhofer immer noch die Fähigkeit zur Veränderung

„Ich war immer mindestens einmal auf dem Podium, aber damit bin ich nicht zufrieden, weil ich weiß, was ich wirklich kann. Es war Richtige mein sportliches Training komplett zu ändern, denn jetzt geht es mir körperlich gut und ich habe keine Schmerzen mehr. Mein Job ist anders als vor fünf Jahren, und ich habe in den Muskelaufbau investiert. Wenn du viele Jahre lang als Rennläufer erfolgreich sein möchtest, musst du dich körperlich auch verändern.

Auch technisch habe ich mich stark verbessert. Ich habe viel im Riesentorlauf trainiert, diese Technik ist auch bei den schnellen Disziplinen von Vorteil. Mein Ziel ist es, schnell zu fahren, Spaß zu haben und im Rennen die guten Trainingsergebnisse der letzten Jahre, im Rennen zu bestätigen. Meine Favoriten sind Wengen, Kitzbühel und Bormio. Ich mag das Gefühl, wenn ich mich aus dem Starthaus katapultiere, das Adrenalin zu spüren und den Drang schneller zu sein als die Anderen. Ich werde nicht aufgeben.“

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