19 Januar 2020

Clement Noel übernimmt Führung beim Lauberhorn-Slalom in Wengen

Clement Noel übernimmt Führung beim Lauberhorn-Slalom in Wengen
Clement Noel übernimmt Führung beim Lauberhorn-Slalom in Wengen

Wengen – Am heutigen Sonntag findet am Wengener Lauberhorn ein Slalom der Herren statt. Der Franzose Clement Noel hat seine Startnummer 1 perfekt ausgenutzt und führt in einer Laufzeit von 50,72 Sekunden vor dem Norweger Henrik Kristoffersen (+0,67) und dem Österreicher Marco Schwarz (+0,73). (Die offizielle FIS Startliste und Startnummern, sowie den FIS Liveticker für den Slalom Finallauf der Herren in Wengen um 13.15 Uhr, finden Sie, gleich nach Eintreffen, in unserem Menü oben!)

 

Clement Noel: „Der Schnee hier ist etwas seltsam, aber ich habe nicht erwartet, dass es so gut geht. Mein Lauf war ganz in Ordnung, ich habe ordentlich angedrückt. Die Startnummer 1 und die Kurssetzung meines Trainers war sicherlich ein Vorteil. Nachdem ich die Bestzeit habe, muss es gut gewesen sein. Aber wir haben noch einen zweiten Durchgang vor uns, da heißt es wieder angreifen.“

Marco Schwarz: „Es ist hier am Lauberhorn sehr aggressiv und auch ein bisschen unruhig. Clement Noel hat es im Mittelteil über die Wellen gut erwischt, nicht lange herumgefackelt , daher war er auch so schnell.“

 

Ski Weltcup Daten und Fakten zum 6. Slalom
der Herren 2019/20 in Wengen

FIS-Startliste 1. Durchgang – Start 10.15 Uhr
FIS-Liveticker der Herren 1. Durchgang
FIS Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
FIS-Starliste 2. Durchgang – Start 13.15 Uhr
FIS-Liveticker der Herren 2. Durchgang
FIS-Endstand Slalom der Herren in Wengen

Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Alexis Pinturault aus Frankreich und der Schweizer Ramon Zenhäusern teilen sich mit einem Rückstand von 99 Hundertstelsekunden auf Noel den vierten Platz. Auch der sechste Rang wird geteilt. Der Eidgenosse Loic Meillard und Kristoffersens Teamkollege Sebastian Foss-Solevåg (+je 1,18) sind gleich schnell unterwegs. Drittbester Swiss-Ski-Athlet ist im ersten Lauf Tanguy Nef (+1,21) auf Position acht.

Die besten Zehn des ersten Durchgangs werden vom Russen Alexander Khoroshilov (+1,43) und Pinturaults Landsmann Victor Muffat-Jeandet (+1,46) komplettiert. Daniel Yule (+1,48), der letzthin sowohl in Madonna di Campiglio als auch auf dem Adelbodner Chuenisbärgli triumphiert hat, wird im zweiten Lauf vor heimischer Kulisse den Angriffsmotor starten. Gegenwärtig befindet sich der Schweizer auf Platz zwölf.

 

Daniel Yule: „Ich denke, es liegt nicht nur an der Startnummer, Noel ist auch sehr gut gefahren. Aber es bewegt sich sehr viel unter den Füßen. Die Kurssetzung ist eng und hat wenig Rhythmus. Wenn es so gesetzt ist, tue ich mir schwer. Jetzt heißt es Lösungen für den 2. Lauf zu finden.

 

Manuel Feller (+1,67) aus Tirol landete hinter dem Südtiroler Simon Maurberger (14.; +1,58) auf Position 15. Der Eidgenosse Sandro Simonet und der Deutsche Linus Straßer (+je 1,97) teilen sich den 18. Rang. Von Straßer können wir uns im Finale wieder erwarten, dass er den Turbo zündet. Weit unter seinen Erwartungen bleibt der junge Grödner Alex Vinatzer (+2,04). Der Dritte von Zagreb ist heute im ersten Lauf nicht unter den besten 20 zu finden.

 

Manuel Feller: „Ich glaube, dass die Piste bei mir nicht viel schlechter war als bei Marco mit Nummer 4. Wenn es auf der Piste unruhig ist, sind die Nummer 1, 2 aber sicherlich ein Vorteil. Das war bei mir aber sicherlich nicht ausschlaggebend. Mir fehlt, durch die Verletzung, einfach das Training, Noel und Kristoffersen sind aber auch sehr gut gefahren.“

 

Zudem sind im ersten Durchgang mit Olympiasieger André Myhrer aus Schweden, Vizeweltmeister Michael Matt aus Österreich und dem früheren Kombi-Weltmeister Luca Aerni aus der Schweiz drei namhafte Athleten ausgeschieden.

 

Michael Matt: „Für irgendwas wird es schon gut sein. Wenn ich in zehn Jahren einmal zurückblicke weiß ich vielleicht warum. Im Moment nicht. So die Ski zu überkreuzen ist mir noch nie passiert. Es will im Moment einfach nichts gelingen. Ich kann das Rennen eh nur abhaken und weiter nach vorneschauen.“

 

Zwischenstand nach 36 Rennläufern

Bericht für Skiweltcup.TV: Andreas Raffeiner 

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